WHATEVER IT TAKES - Profil von Quentin Quire


Quintavius Quirinius "Quentin" Quire
by Mai
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residents: 08.02.2020
PN
Face
KJ Apa
last visit 01.04.2021, 21:59
Kid Omega
+ selbstbestimmt + intelligent + nervenstark + selbstsicher + tolerant + eigenständig + durchsetzungsfähig + ordentlich + konstruktiv + kreativ

- jähzornig - dickköpfig - ungeduldig - rebellisch - gefühlskalt - kratzbürstig - arrogant - starrsinnig - grantig - manipulativ
Age
22 Jahre alt
Birthday
29. August 1995
DNA
Mutant Stufe 5
Relationship Status
Single
Attitude
Neutral
Abode
Brotherhood HQ
Birthplace
Broken Arrow, Oklahoma
Team
Ohne Gruppe
Family
MUTTER ESTELLE CHASE
gab ihn weg, weil sie lieber ihre Karriere antreiben, als sich um ein Gör kümmern wollte

VATER FREDERIC CHASE | MUTANT
hätte Quentin gerne behalten und übertrug ihm das X-Gen

ADOPTIVMUTTER ZARA QUIRE
erfuhr erst nach langer Suche, dass Quentin in der X-Mansion unter gekommen und dass er 'besonders' war

ADOPTIVVATER ALEXANDER QUIRE
der einzige Mensch, den Quentin töten würde, wenn er könnte

WAHLSCHWESTER JEAN GREY | MUTANT
die einzige Person, die alles über ihn weiß
Skills
OMEGA MUTANT

TELEPATHIE
Quentin zählt als einer der stärksten Telepathen, die gerade existieren. Zwar findet er in Jean Grey und Charles Xavier Mutanten, die ihm weit überlegen sind, doch sieht er sich gerne auf Platz Drei, wenn er wieder einer seiner endlosen Listen macht. Mit der Telepathie kann er Mentale Manipulation durchführen, mit welcher er seinem Gegenüber aufzwingen kann das zu tun, was er will. Durch das Telepathische Tracking könnte er nach bestimmten Strukturen im Gehirn von Personen suchen und diese so auffinden. Er selbst jedoch kann sich durch das Telepathische Verschleiern vor anderen Trackern schützen, außer ihre Kräfte übersteigen die seinen und seine Kraft wird durch deren ausgehebelt. Ebenso sind Telepathische Illusionen in seinem Repertoire an telepathischen Fähigkeiten, so Quentin Visionen erschaffen kann, die für die beeinflusste Person zwar real wirken, aber keineswegs echt sind. Bei der Telepathischen Paralyse kann Quentin kurzzeitig eine psychische und physische Lähmung hervorrufen. Je nach mentaler Stärke seines Gegenüber kann Quentin auch eine Amnesie hervorrufen. Bei manchen schafft er nur einzelne Begebenheiten. Andere wiederum könnten ihre ganze Erinnerung verlieren. Auch wenn sie keinen physischen Schaden hervorrufen, gehen Quentins psionische Strahlen 'direkt unter die Haut' und schädigen das Hirn des Anderen. Mit höchster Konzentration und absoluter Ruhe schafft es Quentin auch eine eigene kleine Welt in seinem Kopf zu erschaffen und dort mehrere Leben durchlaufen zu lassen. Mit noch höherer Anstrengung kann er auch andere Personen in diese Welt ziehen und ihnen dort eine falsche Realität sehen lassen. Je länger er die Welt jedoch aufrecht erhält, desto mehr verliert er die Kontrolle darüber. Diese Fähigkeit wird Psychische Konstruktion genannt und wird von Quentin eher weniger benutzt.

TELEKINESE
Auch wenn Quentin das Omega Level der Telekinese erlangt hat, benutzt er diese Fähigkeit eher selten, weil sie ein extrem hoher Krafträuber ist. Was er damit am Liebsten benutzt ist die Levitation, weil das ja viel praktischer ist als Gehen. Die Beeinflussung von Objekten auf Sub-Atomarer Ebene ist ihm zwar möglich, aber Quentin sieht darin keinen Nutzen für sich selbst. Er kann sich selbst mit einem Kraftfeld schützen, doch kann dieses mit Telepathischer Beeinflussung geschwächt und zerstört werden.

ÜBERDURCHSCHNITTLICHE INTELLIGENZ
Vor dem Ausbruch seiner Fähigkeiten war Quentin ein mittelmäßiger bis schlechter Schüler, der immer im hinteren Mittelfeld dümpelte. Nachdem jedoch explosionsartig seine Kräfte heraus gebrochen waren, steigerte sich auch sein IQ. Er nimmt Daten in Sekundenschnelle auf, analysiert seine Umgebung und versteht Zusammenhänge, die anderen sicher verborgen bleiben würden. Mit der Intelligenz eines Tony Stark oder eines Bruce Banner kann er es zwar längst nicht aufnehmen, doch kann man Quentin auch als sehr scharfsinnig ansehen.
Trait
Seitdem Quentin die PHOENIX FORCE benutzt, laufen über seine Haut glühende Adern und seine Augen werden gelb, wenn er seine Kräfte einsetzt. Nicht selten steht er sogar richtig in Flammen.
Secrets
Weakness
Quentin hat große Angst davor, dass er von irgendjemanden berührt wird, ohne, dass er es jemanden erlaubt hatte. Er erlaubt es eigentlich auch niemandem, wenn es nicht absolut notwendig ist.
Sein größtes Geheimnis ist das, was ihm von seinem Ziehvater angetan wurde. Außer Jean Grey, Charles Xavier, dem Täter selbst und Quentin weiß auch niemand davon.
ENERGIEVERBRAUCH
So viel Quentin auch kann, so viel Lebensenergie wird ihm dabei auch genommen. Wenn man ihn also auf eine einfache, subtile Art besiegen will, dann muss man ihn nur dazu bringen, dass er möglichst viel Energie verbraucht. Sein Gegner muss dann nur getrost abwarten und nachdem Quentin anfängt seine Lebensenergie anzuzapfen, ist es nur noch eine Frage der Zeit und er wird ohnmächtig. Und wie leicht ein Ohnmächtiger zu töten ist, weiß ja wohl jeder. Bevor Quentin jedoch ohnmächtig wird und seine ganze Lebensenergie verbraten hat, kann man an einer noch blasseren Haut als eh schon und einen Rinnsal an Blut, welches ihn aus der Nase läuft erkennen, dass es langsam mit ihm vorbei geht.

SCHNELLIGKEIT
Quentin ist nicht schnell. Nein, gar nicht. Während er noch auf dem Weg zum Ziel ist, sind alle anderen meistens schon da. Und da muss man nicht einmal ein Mutant mit Superspeed sein. Das liegt nicht daran, dass er unsportlich ist, denn er versucht ja immer wieder schneller zu werden. Es liegt einfach daran, dass Quentin dabei tausende Sachen überlegt und deswegen immer mal wieder stehen bleibt und nachdenkt. Selbst wenn er sich selbst sagt, dass er aufhören soll nachzudenken, denkt er ja schon wieder und behindert sich selbst.

STÄRKE
Außerhalb seiner Fähigkeiten ist Quentin nicht sonderlich stark. Er hat es bisher nicht gebraucht und wird es vielleicht noch bitter bereuen, jedoch ist er zwar wendig und schlank, aber kein Stück stark. Beim Armdrücken könnte wahrscheinlich fast jeder gegen ihn gewinnen. Käme es also mal zu einer Situation, bei der die Kräfte komplett ausgeschaltet werden, ist Quentin verloren.

BERÜHRUNGSÄNGSTE
Durch seine Vergangenheit kann es Quentin nicht ausstehen, wenn er ungefragt und unangekündigt berührt wird. Deswegen hält er sich bei großen Veranstaltungen auch zurück und vermeidet jeden Kontakt zur Außenwelt. Bestenfalls spricht man ihn auch gar nicht erst an. Eine kurze Berührung am falschen Ort und Quentin macht sofort dicht. Er ist dann weder angriffsbereit, noch fähig dazu sich zu bewegen.

VERWUNDBARKEIT
Quentin ist nicht unverwundbar. Man kann ihn mit Messern, Kugeln und auch durchs Verbrennen und Ertrinken jederzeit töten. Außerdem kann er mit denselben Mitteln verwundet werden und mit einem beherzten Hieb über den Kopf außer Gefecht gesetzt werden.
Handicap
Wusstest du ...
... Quentin fast niemanden seinen ganzen Namen sagt?
... er sich zwischen seinem achtzehnten und einundzwanzigten Lebensjahr seine Haare jeden Monat neu gefärbt hat?
... er nun wieder bei seinem natürlichen Rot gelandet ist?
... er eine Zeit lang auf eine der Stepford Cuckoos gestanden hat, bis er sie untereinander verwechselte?
... Quentin zwar seine Ziehmutter vermisst, aber nie wieder mit ihr sprechen will?
History
PROLOG
Wieso sich Estelle Langford und Frederic Chase überhaupt ineinander verliebt haben, weiß wohl im nach hinein niemand mehr wirklich. Es begann als Urlaubsromanze in Miami, wo beide ihren Spring Break verbrachten und miteinander intim wurden, bevor sie sich überhaupt kannten. Es war aber auch nicht notwendig, dass sie sich groß austauschten, da sie ja fest davon ausgingen, dass sie sich danach niemals mehr wiedersehen würden. Dem war aber nicht so, denn nach dem Spring Break entschlossen sich Estelles Anwaltseltern dazu, dass sie aus der Kleinstadt Bridgewater Township in Pennsylvania nach Philadelphia ziehen werden. Natürlich gefiel es Estelle überhaupt nicht, dass sie all ihre Freunde hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen musste. Gemäß dieser Voraussetzungen begann sie dort auch eher widerwillig mitten im Schuljahr an die Overbrook High School zu gehen. Unter den dortigen Schülern verbreiteten sich selbstverständlich schnell Gerüchte, warum sie denn mitten im Schuljahr wechseln musste. Von Affären mit Lehrerin bis hin zu Diebstählen war die Rede. Estelle tat nichts gegen die Gerüchte, denn gegen diese Übermacht hatte sie keine Chance. Erst nach der dritten Woche fiel ihr ein junger Mann auf, der nur eine Klassenstufe über ihr war. Er kam ihr recht bekannt vor... denn es war Freddie, den sie glaubte niemals wiederzusehen. Da er ihr einziger Anker war in dieser fremden Umgebung gesellte sie sich zu ihm und seinen Freunden.
Frederic selbst konnte kaum glauben, wen er vor sich sah. Die hübsche Blondine vom Spring Break war plötzlich direkt vor ihm und in der Schuluniform seiner Schule. Er machte sie mit seinen Freunden bekannt und versprach ihr ab sofort auf sie aufzupassen. Am Anfang funktionierte es auch ganz gut mit ihnen.
Die High School über waren sie das perfekte Paar. Zwar nicht das typische Vorzeigepaar aus Footballspieler und Cheerleaderin, aber wenigstens der Schulsprecher und die Anführerin des Debattierclubs. Die Gerüchte um Estelle ebbten ab, bevor sie ganz verschwanden. Komplett dazu gehörte sie nie, aber das war auch nicht nötig. Sie hatte ja Frederic.

ERSTER AKT
Kurz nach dem Abschluss von Estelle, wo Frederic schon angefangen hatte zu studieren, blieb Estelles Periode aus. Und das länger. Und länger. Und länger. Sie traute sich nicht einen Frauenarzt aufzusuchen und verschwieg es Frederic auch, der mehrere Male angedeutet hatte, dass er erst nach der Hochzeit Kinder wollen würde. Irgendwann aber hielt sie es nicht mehr aus. Sie suchte einen Arzt auf, der ihre schlimmsten Vermutungen bestätigte: Sie war schwanger. Für Estelle brach eine Welt zusammen, da sie ja nun erst einmal mit dem Studium warten musste, bevor sie es mittendrin abbrechen musste.
Frederic bemerkte, wie sich Estelle immer mehr zurückzog. Er sorgte sich um sie, da er sie mittlerweile angefangen hat zu lieben. Erst war sie nur eine von vielen gewesen (von denen sie übrigens nichts wusste), doch sie hatte sein Herz wirklich berührt. Als er sie wieder einmal fragte, was los war, ließ sie die Bombe platzen. Und Frederic reagierte ganz anders als erwartet, denn er freute sich einen Keks. Ein Baby mit der Frau, die er liebte. In diesem Freudentaumel fragte er sie, ob sie ihn heiraten wolle. Sie sagte zu.
Hätte sie das nur niemals getan.

ZWEITER AKT
Quentin Chase kam am 29. August 1995 – 05:32 Uhr, im Sternzeichen der Jungfrau, auf die Welt. Am Anfang war Quentin fast geräuschlos. Er weinte nicht, er bewegte sich kaum und er brauchte Ewigkeiten, um überhaupt relativ regelmäßige Atemzüge zu nehmen.
Quentin war nicht einmal drei Monate alt, als Estelle sich eigenständig dazu entschloss das Baby in eine Bayklappe zu geben. Sie sah ihren Sohn danach nie wieder.
Adoptiert wurde Quentin von einem jungen Paar, welches sich gleich in den ruhigen und angenehmen Jungen verliebte. Seine Adoptivmutter Zara Quire war zeugungsunfähig, was ihr mehr zusetze, als sie ihrem Mann erzählte. Sie tat immer auf glücklich und schien nun auch angekommen zu sein, nachdem sie nun ihr ersehntes Kind hatte. Doch der Schein trog.
Die Kindheit von Quentin war nicht perfekt. Alles andere wäre gelogen. Zara gab sich Mühe, die Mutter zu sein, die sie immer sein wollte. Doch ihre Scham darüber, dass es nicht ihr eigenes war, wurde immer größer und größer. Im Gegensatz zu seinen beiden blonden 'Eltern' war Quentin nämlich rothaarig, was man als Baby noch nicht gesehen hatte. Wäre das von Anfang an erkennbar gewesen, hätte sie sich niemals für ihn entschieden. Und diese Schuld zog sie noch mehr hinab. Zara zog sich immer mehr zurück und überließ Alexander die Verantwortung. Alexander war da schon offener und spielte viel mit Quentin. Auch wenn er sich eher für die Natur begeisterte und weniger mit den 'Jungsspielen' anfangen konnte.
In der Schule zeigte sich sehr schnell, dass Quentin mit dem Stoff kaum hinterher kam. Er blieb weit hinter der Klasse zurück, was zum einen daran lag, dass er nicht richtig lernen konnte und zum anderen, weil er immer wieder vor sich hinträumte. Auf dem Pausenhof prügelte er sich oft, auch wenn er immer wieder verlor. Die anderen Kinder kamen mit seiner Andersartigkeit nicht zurecht und ließen ihr Unverständnis an ihm aus. Zara und Alexander musste mehr als einmal pro Halbjahr in die Schule kommen und sich für Quentins Verhalten entschuldigen. Dass er meistens das Opfer war, erkannten weder die Eltern noch die Schule.
Zum großen Bruch kam es, als Quentin sechzehn Jahre alt war. Vorher bemerkte niemand wirklich, dass etwas mit ihm nicht stimmte. Gegenüber Gleichaltrigen und seiner Mutter tat er jederzeit so, als wäre seine miese Laune, seine dunklen Augenringe und seine noch schlechteren Noten bloß ein Nebeneffekt seiner Pubertät. Die Wahrheit verschwieg er. Denn Zara hatte keinerlei Interesse mehr an Alexander. Sie vergnügte sich mit anderen Männern, woraus sie keinen Hehl machte. Und Alexander? Er redete Quentin ein, dass es seine Schuld sei. Und dass es seine Entscheidung wäre, ob nun er dafür zur 'Rechenschaft' gezogen werden soll oder er zur Adoption freigegeben wurde. Dass er schon längst adoptiert war und dass der Bruch zwischen Zara und Alexander daran lag, dass sie keine eigenen Kinder bekommen konnten, wusste Quentin nicht. Und so besuchte ihn sein Vater fast jede Nacht. Und das fast vier Jahre lang. Erst als Quentin sechzehn war, hielt er es nicht mehr aus, denn er hatte Angst vor Bindungen und wollte weder Freund noch Freundin an der Seite wissen. Das war auch der Moment, wo Zara bemerkte, dass es Quentin gar nicht gut ging. Sie konfrontierte ihren Sohn, doch Quentin wich aus. Sagte, dass alles okay sei und dass er alles unter Kontrolle hatte.

DRITTER AKT
Es war der fünfzehnte Februar 2011, wo Quentin davonlief. Er hatte sich vorher des Nachts mit seinem Vater gestritten, hatte ihm gedroht alles zu erzählen. Und sein Vater gab ihm den guten Rat mit all seinen Sachen zu verschwinden, bevor er seiner Frau das alles erzählte und die Schuld auf Quentin schob. Getrieben vor Zorn und Hass brach das X-Gen bei Quentin aus und er ließ einen Energiestoß los, der jedoch nicht ansatzweise an die Fähigkeiten herankommen sollte, die er eigentlich besaß. Es hatte nicht einmal den Ansatz eines Schadens bei Alexander. Dieser jedoch beschwor ihn nun, dass er eine Bedrohung für Zara sei und dass ihm nur noch die Flucht bleiben würde. Quentin sah keine andere Möglichkeit, als das zu tun, was Alexander ihm sagte. So nahm er seine Sachen und verließ sein Zuhause. In der Hoffnung, dass sein Vater Wort halten und niemanden etwas von seiner Schuld sagen würde.
Von Broken Arrow aus lief Quentin nach Oklahoma City. Von dort aus nahm er sich mit seinem letzten Geld eine Zugfahrt nach New York City, da er dort die besten Möglichkeiten sah als Sechzehnjähriger durchzukommen. Doch das war eine Wunschvorstellung. Er schlief unter Brücken, hungerte fast die ganze Zeit und wurde davongejagt, als er in Mülleimern nach Essen suchte. Quentin war sich sicher, dass er sterben würde.

ENTR'ACTE
Er starb aber nicht. Anstelle des Todes begann für Quentin ein neues Leben, denn er wurde von einer der mächtigsten Telepathen gefunden. Jean Grey hatte seinen telepathischen Hilferuf gehört und ihn in den Gassen von New York City gefunden. Zusammen mit ihr ging er an das Institut für Besondere Jugendliche. Er fühlte sich zwar nicht besonders, aber wenigstens hatte er wieder ein Dach über dem Kopf. Mit den anderen Schülern aber ließ er sich wenig bis gar nicht ein und fand auch nur in Jean eine Freundin.
Das Bild auf dem Institut war jedoch fast dasselbe, wie auf der High School: Quentin dümpelte irgendwo im hinteren Mittelfeld herum und zeigte nur ganz wenig Kräfte. Dennoch behauptete Professor X, dass man ihn im Auge behalten sollte und dass er noch zu einem sehr guten Schüler werden würde. Derselben Meinung waren die Stepford Cuckoos, die hinter die Fassade zu sehen schienen.
Mit seinem alten Leben hatte Quentin zu dieser Zeit abgeschlossen und war sich auch relativ sicher, dass seine Ziehmutter Zara nicht nach ihm suchen würde. Das Gegenteil war jedoch der Fall, als er eines Tages -und er war ungefähr schon zwei Monate am Institut- in das Büro von Charles Xavier gerufen wurde und er sich seiner Ziehmutter und seinem Ziehvater, in Begleitung zweier Polizisten, gegenüber sah. Die Freude auf ihrer Seite war groß. Die auf Quentins Seite eher weniger, denn er versuchte so viel Platz zwischen sich und Alexander zu bringen, wie er nur konnte. Professor X bestand auch darauf, dass Quentin mit Zara alleine sprechen durfte und schickte den Rest hinaus. Quentin erklärte ihr, dass er nun hier bleiben würde und sie ihn anrufen darf, aber nicht mehr besuchen soll. Bevor sie jedoch endgültig ging, nahm sie Professor X das Versprechen ab, dass er gut auf Quentin aufpassen sollte.

VIERTER AKT
Als er zwanzig wurde, bekam er einen Anruf von Zara, die ihm beichtete, dass er adoptiert sei. Die Nachricht an sich war schon ein Schock, doch gepaart mit der Tatsache, dass all das, was ihm angetan wurde, von seinem Adoptivvater angetan wurde, kam seine gesamte Macht mit einem Schlag raus. Der Mutant, der höchstens als ein Beta eingestuft wurde, stellte sich nun als ein Omega heraus.
Nach diesem Telefonat brauchte es einige Überzeugungskraft von Professor X, dass Quentin nicht sofort losstürmte und Alexander umbrachte. Charles Xavier bot ihm an ihn in seinen Fähigkeiten zu unterrichten und ihm dann beizustehen Alexander für das Verantwortlich zu machen, was Quentin widerfahren war. Denn auch wenn Quentin es tief in seinem Gedächtnis verbannt hatte, war es für Charles und Jean doch schnell zu sehen gewesen, was passiert war.
Seit dem Tage veränderte sich Quentin zusehends. Er wurde nicht nur sehr viel besser im Unterricht, auch sein Charakter änderte sich schlagartig. Das zurückgezogene verschwand und seine rebellische Ader kam zum Vorschein. Er verachtete alles und jeden, der sich immer an die Regeln und Gesetze hielt und veränderte auch sein Äußeres, wie es ihm gerade passte.
Wann immer ihm sich die Gelegenheit bot, schlich er sich aus dem Institut, um in New York seine alten Wege abzugehen, welche er als siebzehnjähriger immer bestritten hatte. Dabei bekam er das erste Mal vom Sokovia Abkommen Wind. Politische Themen wurden im Institut größtenteils von den Schülern fern gehalten. So wie er nun einmal war, bildete er sich sofort eine Meinung und befand das Abkommen als unsinnig. Er vertraute der Regierung nicht mehr, seitdem sie Leuten wie Frederic erlaubten Kinder zu adoptieren. Mit dieser Erkenntnis ging er zu Jean, bei der er offene Türen einrannte. Sie erzählte ihm von ihren geheimen Missionen, dass sie immer mal wieder übernatürliche Wesen aus dem Radar der Regierung nahm, um diese zu schützen. Quentin sagte sofort, dass er mithelfen wollte. Dafür wurde er wieder vernünftiger, damit er mit auf die Missionen durfte.

FÜNFTER AKT
Bei seinem ersten Außeneinsatz bekam Quentin mit, wie sich die Ansicht auf die übernatürlichen Wesen verändert hatte. Plötzlich waren sie nicht mehr die großen Helden wie die X-Men es vorher gewesen waren, sondern eher Aussätzige, die gefälligst die Kämpfe kämpfen sollen, welche zu groß für die Menschen waren. Eine gewissen Frustration machte sich in Quentin breit, doch zog er den Plan der Verschleierung mit durch. Seitdem er seine neuen Kräfte trainiert, schöpft er auch nach und nach immer mehr das Potential dahinter aus, welches die Stepford Cuckoos von Anfang an in ihm gesehen hatten. Nur verschleierte er nicht nur Flüchtige, sondern auch Kriminelle. Bekam er einen Raub oder einen Kampf mit, wo es Gesetz gegen Übernatürliches stand, stellte er sich sofort auf die Seite des Übernatürlichen und verhalf demjenigen zur Flucht. Über diese Vorfälle sprach er mit niemanden. Nicht einmal mit Jean, die sonst eigentlich alles wusste. Bisher war ihm auch noch niemand auf die Schliche gekommen.
Quentin versucht nicht mehr seinen Adoptivvater zur Rechenschaft zu Ziehen. Die Narben in seinem Inneren sind noch da, aber sie kümmern ihn nicht mehr. Auch seine wirklichen Eltern sind ihm egal, denn er hat eine neue gefunden. Lediglich die Bedrohung, der sich die Welt nun gegenüber sieht, versetzt ihn ein Gefühl der Aufregung. Endlich passierte mal etwas unvorhergesehenes. Endlich kann er mal seine ganzen Kräfte ausleben. Endlich verdeckt etwas das absolute Nichts, was in seinem Herzen herrschte.
You've always encouraged us to dream... I just wondered what would happen if one of us had a dream you didn't like?
Beziehungen
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Familie
Meine 'Sister from another Mister'.Wir sehen uns sogar ähnlich. Verrückt, oder?
Liebe
Du hast etwas in mir aufgelöst, was ich vorher noch nie gespürt habe. Ein altes Gefühl, doch neu für mich.
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