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WHATEVER IT TAKES > Profil von Seven Sanchez


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Séverin "Seven" Fernando Sánchez García
25 [15] Jahre alt
18. November 1992
Alpha Mutant Stufe 4
Su Alma se reencuentra.
Chaotic Good
New York City
Bellevue, WA
Character
Kackbratze...
Seid ihr jemals jemanden begegnet, den ihr von Anfang an einfach absolut unsympathisch findet? Dann seid ihr höchstwahrscheinlich Seven begegnet. Den sieht man und... will dem eigentlich direkt eine reinzimmern. Verständlicherweise. So etwas arrogantes, selbstherrliches und narzisstisches erlebt man nur selten. Fragt man ihn etwas, kommt eigentlich immer eine Gegenfrage oder eine sarkastische Antwort. Er hat einen Blick drauf, den man getrost als herablassend bezeichnen könnte. Wahrscheinlich denkt Seven auch, dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen hat und die Jahre in der Zukunft ihn nicht nur weise, sondern auch unbesiegbar gemacht haben. Gut, man muss zugeben, dass er einiges an Kraft und Energie dazu gewonnen hatte, aber das macht noch lange nicht den Ausschlag eine solche Hochmütigkeit an den Tag zu legen. Das ständige Korrigieren von Sätzen, Sprüchen oder auch Aussagen liegt in seinem Blut. Dafür mischt er sich auch gerne mal in völlig fremde Gespräche ein. Wie unhöflich das ist, und dass man so etwas 'eigentlich nicht macht', interessiert ihn mal so gar nicht. Außerdem hat er eine sehr merkwürdige Ansicht von sich selbst. Für Seven ist Seven einer der Klügsten, Belesensten, Stärksten und Zielstrebigsten Mutanten, die es gibt und jemals geben wird.
Dass er ein absoluter Klugscheißer ist, das merkt er nicht einmal. Seine Meinung ist unglaublich wichtig und hat sogar mehr Gewicht, als die von Erwachsenen. Jedenfalls in seiner Welt. Welche natürlich die einzig Wahre ist. Schließlich hat er den Untergang der Welt gesehen und kann daher mit seinem fundierten Wissen um sich werfen.
Seven ist auch jemand, den man als zynisch bezeichnen kann. Bei jedem Wort, was er sagt, müsste eine Analyse gestartet werden, ob er das nun ernst meinte, das sarkastisch gemeint war oder einer der seltenen Scherze seine Lippen verlassen haben. Schließlich hat er bei all diesen Phänomen denselben Gesichtsausdruck. Manches Mal auch ein überhebliches Lächeln. Oder ein ironisches Grinsen. Alles in allem ist es so gut wie unmöglich seine wahren Intentionen herauszufinden. Manches Mal kann Seven aber selbst nicht mehr auseinanderzwirbeln, was er nun ernst meinte und was nicht. Natürlich zeigt er seine seltene Unsicherheit dabei niemanden.Die geht ja auch niemanden etwas an. Nicht mal ihm selbst, anscheinend.

... mit Kutschi
Seven hat auch gute Seiten an sich. Ja, wahrscheinlich kam nun ein ungläubiges Schnauben oder ein verwirrter Gesichtsausdruck. Aber tatsächlich. In diesem kleinen Körper mit dem viel zu großen Ego steckt ein winziges, schwarzes Herz. Aber er hat eines. Kaum zu glauben, aber wahr. Seven lässt nur sehr schwer Leute in seinen Kreis der Vertrauten und kann es eigentlich nicht ausstehen, wenn irgendjemand ihm irgendetwas vorschreiben will. Vor allem möchte er auch nicht, dass ihn irgendjemand ausfragt oder seine Gefühle erforschen will.
Mist, es sollte ja um die positiven Eigenschaften des Unsympathen gehen. Okay, zurück zum Text!
Eine der Pluspunkte seines Charakter ist, dass er absolut ordentlich ist. Symmetrie und Ordnung sind sehr wichtig für ihn. Liegt etwas nicht im rechten Winkel, muss er das sofort ändern. Ist irgendwo eine Schublade offen, denkt er den ganzen Tag darüber nach und ruft sogar bei der betreffenden Person an -wenn diese nicht in der Nähe ist- und bittet darum die Schublade doch zu schließen.
Ebenfalls ist ein gesundes Maß an Fürsorglichkeit zu verzeichnen, auch wenn er diese niemals zugeben würde. In all der Zeit, die er mit seiner Familie oder auch mit Franklin Richards verbracht hatte, ließ einen kleinen Teil seines schwarzen Herzens aufblühen. Er fing an sich in manchen Situationen tatsächlich hinten an zu stellen und sich erst einmal zu vergewissern, dass es den Anderen gut ging. Würde er sich für seine Familie opfern? Antworten würde er mit 'Nein'. Die Wirklichkeit aber sagt 'Ja'.
Wegen den zehn Jahren, die er in der Zukunft verbringen musste, hat er lernen müssen genügsamer zu sein. Er nimmt nicht mehr alles als gegeben hin, sondern zeigt sich manches Mal sogar dankbar. Selbst wenn diese Dankbarkeit nur aus einem 'Hmhm, toll' besteht. Dabei aber kann man ein seltenes, echtes Lächeln von ihm sehen. Was eigentlich genug sein sollte, verdammt. Er ist ja schließlich kein Samariter.
Family
LUCAS DOWINGTON | VATER | MUTANT
Lucas Dowington stammt aus einer Großfamilie, wo das X-Gen mehr als nur verbreitet ist. Um genau zu sein hat fast jeder dieses Gen übernommen. Hat jemand dies nicht bekommen, wurde er fast als geächtet angesehen und aus den wichtigsten Entscheidungen der Familie ausgeschlossen. Die Dowingtons sind fast jedem in Bellevue bekannt, vor allem weil der Vater von Lucas [und damit Sevens Großvater] Bürgermeister der Stadt ist. Demzufolge scheinen sie ein perfektes Leben zu führen. Von den ganzen Machenschaften außerhalb der schillernden Welt sollte und darf niemand erfahren. Das wäre der Untergang des Hauses Dowington.

IRINA SANCHEZ | MUTTER | MENSCH
Irina kam einst mit ihren Eltern aus Chile in die USA, um ein neues Leben anzufangen. Sie hatten sich aus dem Nichts wie einst in Chile eine kleine Schneiderei aufgebaut, die mit den Generationen immer größer wurde. Irina selbst möchte zwar nicht im Modelabel Sanchez arbeiten, aber dass das Unternehmen auch ohne sie laufen wird, das weiß sie genau. Mittlerweile ist dieser Name schließlich Programm. Irina selbst möchte Journalistik studieren und politische Themen aufgreifen, die gerne mal unter den Tisch gekehrt werden.

NICOLAS FUZZLEBECK | HEIMLEITER | MUTANT
Nicolas Fuzzlebeck ist wohl jene Person, die in den Märchen die Böse Stiefmutter darstellt. Ein witziger Vergleich, doch mit einem ernsten Hintergrund. Fuzzlebeck hat bis heute einen persönlichen Hass gegen Charles Xavier, der dessen Talent nicht erkannte. Deswegen suchte er sich seine eigenen X-Men zusammen, um im Falle eines Falles das Institut zu stürzen. Dass er dabei so weit ging und seine Gedankenkontrolle gegen die Heimkinder einsetzte, war ihm wohl völlig egal.

MIGUEL SANTIAGO | BRUDER | MUTANT
Als einer der ältesten Heimkinder des House of the Rising Cloud war Miguel sowas wie der Große Bruder für alle. Dass er sich vervielfältigen kann, war im ersten Moment ein absoluter Schock, doch gewöhnte man sich schnell dran. Schließlich konnte man ja nicht behaupten, dass es irgendwelche Auswirkungen auf seinen Interlekt hatte. Wie sagt man das nochmal? Hoher EQ, niedriger IQ? So in etwa. Aber man musste wirklich aufpassen, dass man nicht 'aus Versehen' einen Doppelschlag von zwei Miguels abbekommt.

CHO SAGONG | BRUDER | MUTANT
Mit diesem elektrisch aufgeladenen Mutanten hatte sich Seven das Zimmer geteilt. Glücklicherweise waren sie beide Ordnungsfimmel, weshalb es da zu keinen Reibereien kam. Um genau zu sein haben sie beide immer dem Rest hinterhergeräumt. Nur die elektrischen Schläge, die Seven immer mal wieder abbekommen hatte, gingen ihm gehörig auf den Geist. Und, dass Cho eigentlich immer der Grund war, warum Seven einen neuen Ventilator brauchte. Selbst wenn Cho behauptete, dass es immer derselbe war. Natürlich...

VALÉRIE FUZZLEBECK | INHUMAN
Im ersten Moment kam Valérie ein wenig unheimlich rüber, da sie die Heimkinder immer mit absoluten Interesse verfolgte und selbst keine Kräfte zu haben schien. Mehr als einmal öffnete sie heimlich den Raum, um die Bestraften darin rauszuholen. Ihr Vater wechselte nur wenige Worte mit ihr und wenn, dann waren sie harsch. Seven hatte auf eine fast brüderliche Art Sympathie für Valérie, auch wenn sie kaum etwas miteinander zu tun hatten. Vor allem, weil die Heimkinder und Fuzzlebecks wirkliches Kind größtenteils voneinander getrennt wurden. Doch eine Schande für ein Elternteil zu sein kannte Seven nun einmal sehr gut.
Codename
Yulduzli Jangchi
Team
Rising Chaos
Skills
TELEPORTATION
VOR DER ZEHN - STUFE II
Einzelsprünge - Seven war es möglich sich selbst an einen anderen Ort zu 'denken'. Dabei musste seine Konzentration jedoch ungebrochen sein und er durfte sich nicht einen Moment ablenken lassen, weil der Sprung dann zu ungenau wurde. Je mehr er über den Ort wusste, desto genauer werden die Sprünge. Ist er also schon einmal da gewesen, kommt er auch genau dort an. Dasselbe ist es, wenn ein Telepath ihm diesen Ort zeigt, wie derjenige schon einmal an jenem Ort war. Je weniger Informationen Seven über den Ort hat, desto ungenauer werden die Sprünge. Sieht er den Ort nur im Fernsehen oder auf einem Bild, kann der Sprung bis zu drei Kilometer daneben liegen. Hört er nur davon, könnte es passieren, dass er komplett woanders herauskommt.

NACH DER ZEHN - STUFE IV
Einzelsprünge - Mittlerweile ist Seven in der Lage sich selbst auch an Orte zu bringen, von denen er nur gehört hat. Zwar muss er dennoch so viele Informationen über die dortigen Begebenheiten bekommen, wie er nur kann, doch ist ein völlig falscher Sprung zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so möglich wie vorher. Auch kann seine Konzentration dabei gestört werden, selbst wenn dies nicht empfehlenswert ist. Je mehr sein Gedächtnis leidet, desto weiter springt er vom gewünschten Ort weg.
Gruppensprünge - Nach sehr viel Übung war es Seven nun auch möglich mehrere Personen mitzunehmen. Die maximale Anzahl sind fünf, damit der Radius nicht zu groß wird. Mit dem Radius ist der Kreis gemeint, in welchem die Personen um den gewünschten Ort ankommen. Sie werden nicht gemeinsam ankommen, sondern einen Kreis um den Punkt bilden, in dessen Mitte das Ziel ist. Je mehr Personen mitkommen, desto größer wird der Radius von der Person bis hin zum Platz.
Gateway - Noch sehr ungenau und extrem anstrengend ist der Gateway. Dafür öffnet Seven ein Portal und hält es so lange, bis alle gewünschten Personen durch dieses gegangen sind. Der Gateway jedoch raubt Seven extrem viel Energie. Zwar kommt dieser genau an der richtigen Lokalität heraus, doch hat dieser eine erhebliche Einwirkung auf den Zustand von Seven.
Portale - Zum Auftauchen oder Verschwinden lassen von nicht-organischen Dingen benutzt Seven sogenannte 'Portale'. Wird ein Messer auf ihn geworfen, öffnet er ein Portal und lässt dieses verschwinden. Zeitgleich kann er dann eines direkt beim Angreifer öffnen und das Messer trifft ihn selbst. Die Portale sind leichter zu erschaffen als die Gateways, solange die Gegenstände möglichst klein bleiben. Komplett unbewegliche Objekte kann Seven nicht verschwinden oder auftauchen lassen.


NAHKAMPF
VOR DER ZEHN
Äh, was?! Wenn Seven für etwas immer wieder in den Raum musste, dann für seinen extrem schlechten Nahkampf. Er war langsam, hatte einen unsicheren Stand und konnte nicht richtig zuschlagen. Außerdem war er viel kleiner und schwächer als die anderen im House of the Rising Cloud. Damals konnte er nicht einmal einen Angriff standhalten, der nur halbherzig gestartet wurde. Es war ein Trauerspiel.

NACH DER ZEHN
Ein Material Arts Experte ist Seven immer noch nicht, aber er kann sich wenigstens mittlerweile ganz gut verteidigen. Meistens benutzt er seine Teleportationssprünge um den Gegner zu verwirren und außer Gefecht zu bringen. Im direkten Kampf aber kann er sich mittlerweile besser verteidigen als vorher. Seine Ausdauer ist extrem gestiegen. Seine Kampfkraft jedoch nur minimal.


MULTILINGUAL
VOR DER ZEHN
Buenos dias...ähm... qué tal? So oder so ähnlich waren die sprachlichen Kompetenzen von Seven, bevor er verschwand. Neben Englisch war ihm eigentlich nur Bruchstücke in anderen Sprachen bekannt. Die 'Urlaubs-Sprache' eben, welche jeder eigentlich irgendwie konnte.

NACH DER ZEHN
Neben Englisch spricht Seven nun größtenteils Außerirdische Sprachen, was vor allem daran liegt, dass er in der zehnjährigen Zukunft so viel außerhalb der Erde gewesen war, dass er Sprachen verinnerlichte, die er bestimmt niemals wieder benutzen muss. Aber er kann sie. Die irdischen Sprachen sind noch immer ausbaufähig.


TECHNISCHE FÄHIGKEITEN
VOR DER ZEHN
Das hat einen Stecker, also ist es Technik! Den in eine Steckdose zu stecken, das hatte Seven noch hinbekommen. Vor allem, wenn er wieder einmal einen neuen Ventilator von Cho bekommen hat. Der zwar angeblich der Alte war, aber wen versuchte er zu verarschen? Im Allgemeinen aber hatte Seven keine Ahnung, wie Technik funktionierte.

NACH DER ZEHN
Selbst etwas zusammenbauen oder sich in ein System einhacken sind mittlerweile keine Probleme mehr für Seven. Geht etwas kaputt oder bekommt eine Überladung, schafft es Seven höchstwahrscheinlich das wieder zum Laufen zu bringen.


SCHUSSWAFFEN
VOR DER ZEHN
Den Hahn wohin ziehen. Zielen auch noch. Hey, die Waffe ist ja nicht mal geladen! Es war ein Trauerspiel. Seven konnte eine Schusswaffe nicht einmal richtig halten, ohne eine Gefahr für die Allgemeinheit zu werden. Mehrere Schüsse flogen als Querschläger durch den Raum und alle mussten sich schnell in Deckung bringen.

NACH DER ZEHN
Ob die klassische Schusswaffe, Revolver, Blaster oder Maschinengewehre. In der Zukunft musste sich Seven auch mit anderen Hilfsmitteln verteidigen. Das Warten, Auseinander- und Zusammenbauen der Waffen und selbstverständlich das Nachladen ist ihm ins Blut übergegangen.
Weakness
CONCENTRATE
Sevens Konzentration bei der Erschaffung von Gateways, Portalen oder Gruppensprüngen ist unglaublich wichtig. Nur ein kleiner Fehler und er könnte alle betroffenen Personen im Raum verloren gehen. Es reicht schon ein plötzliches Geräusch, oder dass man ihn ungefragt berührt. Seven kann Berührungen schon an sich nicht ausstehen, doch dann werden sie regelrecht gefährlich.

ONLY HUMAN
Auch wenn die Sprünge einen erheblichen Vorteil bringen, ist Seven dennoch menschlich. Er kann, bei einer Tötungsabsicht, jederzeit sterben. Vor allem nach der Erschaffung eines Gateways ist er unglaublich leicht zu besiegen. Trifft man ihn dann an, nachdem er eines geöffnet hat, sieht man nichts weiter als ein extrem geschwächten Teenager, den man mit einem einfachen Stich in die Brust töten kann.
Secrets
SOUND OF SILENCE
Es hört sich verrückt an, und sicherlich ist es das auch, aber Seven hasst es, wenn absolute Stille herrscht. Seine eigenen Gedanken ängstigen ihn. Seitdem er wieder zurück ist, verfolgen ihn die Dinge, die er in der Zukunft gesehen hat. Sein Geist kommt nicht mehr zur Ruhe, weshalb er sich immer mit irgendwelchen Geräuschen umgibt, um ja nicht lange nachdenken zu müssen. Sonst würden sich seine Befürchtungen wieder im Kreis drehen, aus welchem er nur ganz schwer wieder hinaus kommt.

THE FUTURE IS IN THE PAST
Es gab einen Augenblick in der Zukunft, welchen Seven für immer verschweigen wird. Als er dem Living Tribunal gegenüber stand und dieser bis tief in seine Seele schauen konnte, sah dieser Dinge, die so unaussprechlich waren, dass Seven sich nie wieder darüber unterhalten will. Dieses Wesen wusste so viele Dinge, die Seven getan hat, noch tun würde, welche Gefühle er hatte und welche nicht. Es war erschreckend, erschüttend und furcht einflößend. Niemals würde Seven darüber sprechen. Mit niemanden.
Handi.
Trait
Zweitcharas
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what part of "the future" do you not understand
WUSSTEST DU ...
... Sevens tatsächlicher Name 'Severin' ist?
... er vor dem Zeitsprung nur ein Stufe 2 Mutant gewesen war?
... die Ereignisse in der Zukunft ihn stark geprägt haben?
... das Überleben in der Zukunft einige Dinge erfordert haben, auf die er nicht stolz ist?
... Seven erst seit kurzem wieder in der Gegenwart ist?
... er eigentlich schon 25 Jahre alt ist?
... er sich nun auf die Suche nach seinen Geschwistern macht?
History
one
Eigentlich fängt das Leben von Seven erst richtig an, als er sieben Jahre alt wurde. Prinzipiell wäre es also nur wichtig von seinem siebten Lebensjahr an zu berichten. Aber nein, es gab auch eine Zeit vor dem House of the Rising Cloud. Und eine Zeit vor Seven... eine trostlose Zeit, wenn man das mal anmerken darf!
Lucas Dowington und Irina Sanchez waren sicherlich kein Traumpaar. Sicherlich wäre nicht einmal jemand darauf gekommen, dass der beliebte Schulsprecher und das graue Mäuschen überhaupt kurzzeitig sowas wie ein Paar waren. Und 'Paar' wäre auch sowas von übertrieben. Denn das höchste, was sie mal miteinander gemacht haben, war... ja das halt. Muss das jetzt ausgeschrieben werden? Danach redete Lucas niemals wieder darüber, was er das getan hatte. Er fragte sich auch nicht, welche Konsequenzen das haben könnte. Aber er stellte sich sowieso nicht so viele Fragen. Das hätte ja irgendeinen Intellekt erfordert. Der war bei ihm eher Mangelware. Er wusste gute Reden zu schwingen. Dass er das auch nur durch seine, wie er sie nannte, "Begabung" konnte, das konnte ja keiner rechnen. Lucas nutzte seine Stufe 2-Mutation der Manipulation aus, um das zu erreichen, was er wollte. Eindruck hinterließ er bei jedem Mädchen der Schule. Eben auch bei Irina.
Sie gehörte vielleicht nicht zu den bekanntesten und beliebtesten Mädchen der Schule. Irina war aber definitiv eine der Hübschesten. Und das sah auch Lucas. Mit ihr zusammen gesehen werden, wollte er zwar nicht. Aber er konnte sie mit in seine interne 'Trophäensammlung' aufnehmen, als auch sie ihm komplett verfiel. Blöd nur, dass sie durch die Manipulation nicht an Verhütung denken konnte und Lucas nicht einmal im Ansatz darauf kam. Mitten in der High School wurde Irina Sanchez also schwanger. Und wer der Vater war konnte sie nicht einmal sagen, weil sie komplett unter dem Einfluss von Lucas stand.
Ihr Leben war wie vorbei, doch konnte und wollte sie das Kind nicht abtreiben. Auch wenn sie keine Ahnung hatte, was geschehen war, liebte sie das Kind. Und ihre Eltern unterstützten sie auch so gut wie sie konnten, selbst wenn sie es merkwürdig fanden, dass ihre kluge, gebildete Tochter plötzlich schwanger war. Und dass sie dann nicht einmal wusste von wem. Anstatt ihr jedoch die Schuld zu geben, bleiben sie geschlossen hinter ihr stehen und halfen ihr durch die schwere Zeit.
Am 18. November 1992 kam ihr kleiner Junge Severin Sanchez auf die Welt.

two
Severin war ein extrem kleines, leichtes und stilles Kind. Es wirkte fast so, als wäre er gar nicht existent. Für Irina aber war er alles, was sie sich jemals erhofft hatte. Ein Wunschkind war er keineswegs und seine Geburt hatte ihr auch einen Strich durch ihre Pläne gemacht. Aber er war nun da und sie würde sich um ihn kümmern.
Als Alleinerziehende Mutter hatte sie es natürlich nicht ganz so leicht, doch ihre Eltern halfen ihr, wo sie konnten. Während Irina ihren Abschluss auf einer Abendschule wiederholte, fand Severin in seinen Großeltern liebevolle Spielgefährten. Sie halfen ihm extrem bei seiner Entwicklung und gaben ihm nicht einmal das Gefühl, als wäre er ungewollt. Während sein Großvater mit ihm Sprechen lernte, brachte seine Großmutter ihn erst zum Krabbeln und dann zum Laufen. Das Haus, welches sie besaßen, war zwar nicht mehr Kindgerecht, doch bauten sie das Erdgeschoss so um, dass keine scharfen Kanten und keine Heizungen den Tatendrang von Severin gefährlich werden konnten.
Schon im Frühkindlichen Alter schien Severin immer plötzlich zu 'verschwinden'. Er war unglaublich gut darin sich in den kleinsten Winkeln zu verstecken und erst dann wieder heraus zu kommen, wenn aus dem Witz ernst wurde und das Lachen zur Sorge wurde. Dann erst kam er aus seinem Versteck.

three
Zu Irina konnte Severin in dieser Zeit nur schwer Kontakt aufbauen. Wenn sie nicht gerade in der Abendschule war, dann lernte sie dafür oder ging jobben. Auch wenn sie nie vorhatte Severin zu vernachlässigen, passierte es ihr leider dennoch. Wenn er denn mal zu ihr kam, schickte sie ihn meistens sofort wieder hinaus. Die kleinen 'Besuche' wurden seltener und seltener, bis sie komplett abbrachen. Als Severin dann auch noch eingeschult wurde, wurde alles nur noch schlimmer.
Es war an sich schon schwer zu früh eingeschult zu werden, weil man ganz automatisch dem Spott und dem Hohn der Mitschüler kassiert. Doch bei Severin war es sogar noch ein Stück schlimmer, weil die anderen Kinder gerne mal darüber lachten, wie klein und schmächtig er war. Ständig wurde er als letztes beim Sport in die Mannschaft gewählt und er hatte große Probleme sein Wissen, welches er durchaus besaß, öffentlich zu machen. Frei vor anderen Personen sprechen konnte er nicht. In der Hoffnung irgendwann nicht mehr Zielperson Nummer Eins zu sein, ließ er auch alles einfach geschehen. Ob es die Hänseleien oder das Gelächter hinter seinem Rücken war. Irgendwann würde es schon aufhören. Dachte er. In Wahrheit wurde es aber nur noch schlimmer.
Am Anfang der zweiten Klasse, in welcher Severin gerade einmal sechs Jahre alt war, wurden seine Mitschüler nicht nur verbale sondern auch physische Angreifer. Bei einem Heimweg bemerkte Severin, wie er verfolgt wurde. Steine fielen neben ihm auf den Boden. Einer traf seine Schulter. Der andere seinen Hinterkopf. Dann fing er an zu laufen, auch wenn sein Kopf brannte. Hinter sich hörte er ebenfalls Schritte. Sie waren natürlich schneller als er. Severin bog um eine Ecke und bemerkte dann erst, dass er in eine Sackgasse lief. Er rannte weiter, aber schloss dabei die Augen. Wenn er ohnmächtig werden würde, ließen sie ihn doch sicherlich in Ruhe, oder? Doch der Aufprall an der Wand fand nie statt. Stattdessen lief er weiter und weiter. Bis er langsamer wurde und seine Augen wieder öffnete. Er war im Cougar Mountain Regional Wildland Park, wie sich später herausstellen sollte. Erst einmal stand er jedoch nur völlig verloren an einem Ort, wo er noch nie gewesen war und wusste nicht, wie er nach Hause kommen konnte. Es war ein Glück, dass gerade zwei Wanderer an ihm vorbeigingen und ihn dann aus dem Park halfen.
Er kam halb erfroren, ängstlich und traurig am späten Abend erst nach Hause. Seiner Mutter und seinen Großeltern erzählte er nichts vor dem Vorfall. Erklären konnte er sich das nämlich nicht und er hatte extreme Furcht davor. In der Hoffnung, dass es bei dem einen Mal blieb, verschwieg er es. Aber natürlich blieb es nicht dabei.
Am nächsten Tag ging es schon wieder los. Seine Angreifer wollten ihn zur Rede stellen, doch bevor sie ihn berühren konnten, war er schon verschwunden. Severin fand sich auf dem Dach wieder. Wie er dort hin gekommen war, war ihm ebenso schleierhaft wie mit dem Park. Vom Hausmeister musste ihm dann runter geholfen werden und er bekam fürchterlichen Ärger mit der Schulleitung. So sehr, dass seine Mutter zur Schule kommen musste.
Wie enttäuscht sie von ihm war, konnte er ihr ansehen. Doch sie hörte sich das alles ganz in Ruhe an. Stoisch nahm sie die Anschuldigungen hin, dass er nicht normal sei und dass er dringend in Therapie sollte. Da Irina sich auf die Worte des Schulleiters verließ, suchte sie sich eine nette Therapeutin in der Nähe der Schule, die ein wenig auf ihren merkwürdigen Sohn aufpassen konnte.

four
Doktor Freemakle nahm den jungen Severin gerne bei sich in die Therapie. Weniger, um ihn zu sagen, wie unfassbar anders er war, sondern eher mit dem Gesichtspunkt, dass er eine Gabe hatte. Eine Besonderheit. Etwas, was sonst keiner konnte. Sie sprach sehr nett mit ihm und benannte ihn nicht als 'Verrückten'. Die wöchentlichen Gespräche mit Doktor Freemakle wurden zum kleinen 'Highlight' des Jungen. Er ging wirklich gerne hin. Nicht nur, weil sie ihm tatsächlich mal zuhörte, sondern weil sie seine Fähigkeiten auch sehen wollte und diese interessant fand.
Als er fast ein halbes Jahr zu ihr ging, eröffnete sie ihm, dass er so etwas wie sie war: Ein Mutant. Er war besonders. Das Springen war kein Defekt, sondern ein Geschenk. So wie sie Gefühle beeinflussen konnte. Doch versprach sie ihm, dass sie nie an seinen Emotionen herumgeschraubt hatte, sondern eher bei seiner Mutter nach half. Da fiel Severin auch auf, dass Irina ihm gegenüber ruhiger geworden war. Und das alles nur durch Doktor Freemakle! Er war so unglaublich gerne bei ihr. Vor allem, weil das stetige Brummen des immerlaufenden Ventilators eine beruhigende Wirkung auf ihn hatte.
An einem Abend jedoch, nachdem er von der Therapie nach Hause ging, erzählte er leider seiner Mutter davon, dass er ein Mutant war. Genauso wie Freemakle. Sofort sagte sie alle weiteren Termine ab und verlangte von Severin, dass er nie wieder darüber sprechen durfte. So liebevoll seine Großeltern doch waren, so eine Abneigung hatten sie gegen Mutanten. Es war schließlich ein Mutant, der das Leben ihres ersten Sohnes auf dem Gewissen hatte.
Severins Kraft wurde jedoch immer stärker. Irina wusste nicht mehr, was sie mit ihm tun sollte. Deshalb informierte sie sich heimlich weiter. Suchte nach einer Lösung. Und fand sie in Nicolas Fuzzlebeck und seinem House of the Rising Cloud.

five
Severin war sieben Jahre alt, als seine Mutter ihn vor der Tür des Hauses absetzte, ihm sagte, dass er nicht weglaufen sollte und sie gleich wieder käme und sie daraufhin verschwand. Im Übrigen auf Nimmerwiedersehen. Stattdessen öffnete Nicolas Fuzzlebeck die Tür, auf dessen Scheibe eine kleine Wolke eingraviert war. Er sah sich den Jungen vor sich an und scheuchte ihn sofort ins Haus.
Das House of the Rising Cloud war dunkler als sein Zuhause. Severin fühlte sich nicht wohl. Überhaupt nicht. Als dieser Fuzzlebeck sich zu ihm umdrehte und nach seinem Name fragte, kam nur ein Genuschel zurück. Die geblaffte Antwort war so etwas wie "Was? Seven?" Und da Severin keine Lust hatte dem zu widersprechen, nickte er nur. Fuzzlebeck brachte Seven in ein Büro, in welchem dessen Personalien ausgefüllt wurden.  Höchst interessiert beobachtete Seven dabei den Ventilator, welchen Fuzzlebeck bei sich stehen hatte. Das erinnerte ihn so sehr an Freemakle, dass er kurzerhand fragte, ob er den haben dürfte. Desinteressiert sah Fuzzlebeck von seinen Akten auf und stimmte dem ohne jeden Ausdruck zu. Sofort sprang Seven auf und holte sich den. Wenigstens ein wenig Heimat, die er mitbringen konnte.
Fuzzlebeck brachte ihn zu einem der Zimmer. Während des Weges sprachen sie kein Wort miteinander. Der Heimleiter wartete auch nicht auf Seven, der ja immer noch den Ventilator schleppte. Erst als er an einer Tür ankam, blickte er sich nach dem Jungen um. Mit dem Ventilator, der um einiges größer war als er, gab er ein klägliches Bild ab. Fuzzlebeck verlangte von ihm nett zu sein. Seven versprach nichts. Denn den unsicheren, unscheinbaren Severin gab es nicht mehr. Er war gestorben, als er die Schwelle des Heimes übertrat. Nun war Seven an dessen Stelle auf dieser Welt. Und er würde sich gar nichts mehr gefallen lassen.
Seven stieß die Tür auf. Alles, was sein Zimmergenosse Cho Sagong sehen konnte, war eine wandelnder Ventilator. Den Jungen dahinter sah er erst, als dieser ihn knapp grüßte und sofort das Ungetüm anstellte. Fuzzlebeck machte sie einander bekannt und sagte, dass das Training schon am Nachmittag losgehen würde. Sofort sprang Seven in die Bresche und fragte, was das denn für ein Training sein sollte. Das würde er aber wohl früh herausfinden.
Seven und Cho waren nicht die einzigen Kinder im Heim. Unter anderem war da auch Miguel, den Seven gefühlt überall sah. Erst dachte er, dass er auch auftauchen und verschwinden konnte, wie er. Doch als sich zwei Miguels miteinander unterhielten, wurde ihm schnell klar, dass er sich vervielfältigen konnte. Das würde Seven niemals aushalten. Noch mehr von seiner überragenden Intelligenz? Das wäre ja grauenhaft. Das würde die Welt niemals überleben. Auch fiel ihm die echte Tochter von Fuzzlebeck auf. Valérie versuchte immer mal wieder Kontakt mit ihrem Vater aufzunehmen, wurde aber immer abgeblockt. Seven empfand Sympathie für sie, denn auch ihm wurde die Liebe eines Elternteils auch immer verwehrt.
Seven gewöhnte sich relativ schnell an das Leben im Heim. Das Training bestand nicht nur aus Nahkampferfahrungen, die sie miteinander sammeln mussten (wegen seiner kleinen Statur sah es bei Seven da immer recht schwierig aus), sondern auch aus Einzeltraining von deren Fähigkeiten. Bei den anderen sah Seven gerne immer mal wieder zu, um zu verstehen, was die anderen konnten und was deren Vor- und Nachteile waren. Wann immer sie jedoch nicht so funktionierten, wie sie sollten, wurden sie in einen winzigkleinen Raum gesperrt, wo deren Fähigkeiten ausgesperrt wurden. Für Seven war das die Hölle. Er hatte sich so daran gewöhnt überall hinzuspringen, wo er möchte (mit mehr oder minder Erfolg), dass ihm das Feststecken in einer Kammer sehr ab die Subtanz ging. Doch seine Schwäche zeigte er nicht. Er ging ebenso stolz hinaus, wie er auch hineinging.
Fuzzlebeck flößte den Kindern aber nicht nur das Kämpfen ein, sondern auch eine Wut gegenüber allen anderen Gruppierungen und dass diese sich für etwas besseres hielten, als es das House of the Rising Cloud war. Dabei beschränkte sich seine Wut aber zuhauf auf die X-Men um Charles Xavier. Seven aber dachte mehr als einmal an die Fantastic Four, die ja in deren unmittelbarer Nähe ihre Basis hatten. Deshalb sprang er auch unbeaufsichtigt immer mal wieder in deren Nähe, um einfach mal 'zu schauen'. Dass ihm das jedes Mal gewaltigen Ärger einbrachte und er deswegen wieder einmal in den Raum musste, hielt ihn nicht davon ab es weiterhin zu versuchen. Sein eigenes, kleines Ziel war es, dass er irgendwann in das Gebäude springen würde. Das war sein großer Masterplan gegenüber sich selbst.
Die Trainings wurden im Laufe der Zeit immer ernster, blutiger und schmerzhafter. Mehr als einmal mussten die Kinder der Rising Cloud auch Feldversuche durchführen, wobei niemand von ihnen danach sagen konnte, warum sie dem Befehl so bereitwillig gefolgt waren. Erst nach und nach verhärtete sich der Verdacht, dass die Fusselrolle ihre Gedanken manipulierte und sie dazu zwang das zu tun, was er wollte. Erst als sie aus seinem Radius raus waren, konnten sie langsam wieder selbstständig denken, waren dann aber schon so weit vorgedrungen, dass ein Rückzug unmöglich war. Sie riskierten viel dabei. Nicht selten ging etwas schief. Doch in all der Zeit fing Seven an Miguel und Cho als Brüder anzusehen, die er nie hatte. Auch wenn er gerne so tat, als wäre sie ihm nicht wichtig. Ebenso interessant waren die leise geführten Gespräche um Mitternacht herum von einem Fenster zum anderen, wenn Valérie und Seven sich verabredeten und ein wenig redeten. Zwar war auch er dabei extrem unterkühlt, doch hielt es Val nicht ab dennoch mit ihm zu reden. Und dann war da noch deren kleine Heilerin Emily, die das Kücken der Gruppe war. Ein ganzes Jahr jünger als Seven. Selbst wenn Fuzzlebeck alles andere als ein Sympathiebolzen war, war Seven gerne dort. Auf eine ganz merkwürdige Art und Weise. Im Laufe der Jahre wurde das sein Zuhause. Und die Leute seine Familie.
Kein Wunder also, dass mal wieder etwas schief gehen musste.

six
Mit fünfzehn Jahren hatte Seven seine Mutantenfähigkeiten von der anfänglichen Eins zu einer Zwei gesteigert. Er war immer noch der Meinung, dass Luft nach oben war, doch konnte er mittlerweile sehr viel Energie freisetzen und relativ genau springen. An einem Abend, als fast alle zum Essen waren, konzentrierte sich Seven auf das Gebäude der Fantastic Four. Seinen kleinen Traum dorthin zu kommen hatte er noch immer nicht aufgegeben. Er stand also vor seinem -mittlerweile achtzehnten, auch wenn Cho etwas anderes behauptete- Ventilator und sah das Bild direkt vor sich. Und er sprang.
Gleißendes Licht umschloss ihn. So viel Energie setzte er frei.
Und plötzlich war alles wieder dunkel. Er stand tatsächlich und wahrhaftig im Gebäude der Fantastic Four. Mit einem erfreuten 'HA!' reckte er die Faust in die Höhe und wollte sofort wieder zurückspringen, als sich ein strudelnder Tunnel neben ihm öffnete. Eine Hand kam hervor, umschloss seinen Arm und riss ihn fort.
Seven erwachte inmitten von Trümmern und Rauch. Über ihn tronte ein grimmig aussehender Mann mit weißen Haaren. Harsch fragte er, ob er Franklin sei. Seven verneinte dies. Der Mann rieb sich den Kopf und meinte, dass er das schon geahnt hätte. Damit drehte er sich um und wollte davonstiefeln. Seven aber sprang auf und lief ihm hinterher. Fragte ihn, wo sie seien und wer er war. Mit einem kleinen, falschen Lächeln drehte sich der Mann um. Er stellte sich als Doctor Doom vor und meinte, dass Seven nun in der Zukunft festhängen würde. 'Viel Spaß beim Sterben', meinte er dann noch desinteressiert udn drehte sich abermals weg. Doch Seven ließ das nicht auf sich sitzen. Er lief ihm weiter hinterher. Fragte ihn, warum er ihn mitgenommen hätte. Daraufhin verlor Doctor Doom seine Geduld. Er fuhr Seven an, dass er nach einer großen Kraft in der Vergangenheit gesucht hätte und dass dessen mickriger Sprung so viel Energie freigesetzt hätte, dass er sich nunmal geirrt habe. Und dass er ihn nun in Ruhe lassen soll, denn er suchte noch immer nach Franklin Richards.
Nur einen Moment später erschien wieder so ein Tunnel. Seven dachte nicht wirklich nach und dachte, dass das sein Weg nach Hause wäre. Der Tunnel aber war repulsiv und Seven wurde weggeschleudert. Nur einen Moment später erschien mitten im Tunnel ein Junge, der ebenso verwirrt war wie Seven. Und Doctor Doom lächelte. Nun hatte er, was er wollte.
Der Junge stellte sich als ebenjener Franklin Richards heraus. Doctor Doom wollte Seven zurücklassen, doch bestand das Kind darauf, dass er bei ihnen blieb. Ein endloser Kampf begann, dessen Ende so weit entfernt wirkte, wie seine wirkliche Zeit. Wie weit sie in der Zukunft waren, wusste Seven nicht. Die Erde jedoch war ein Trümmerhaufen, die Mutanten fast komplett ausgelöscht. An der Seite von Doctor Doom und Franklin Richards fing Seven zu altern an. Zeitreisen konnte Doom nur von der Vergangenheit in die Zukunft holen kann. Nicht anders herum. Damit saß Seven in dieser apokalyptischen Zukunft fest. Er rechnete nicht mehr damit jemals wieder zurück zu kommen.
In Franklin Richards fand er nach langer Zeit einen Freund. Sie lernten voneinander und Franklin brachte Seven bei seine Kräfte zu steigern. Nach und nach wurden die Teleportationskräfte ein Teil von Seven. Er konnte sie mit einem kleinen Gedanken benutzen, ohne die Kraft aufzuwenden, welche er früher verschwendet hatte. Außerdem musste er sich mehr als einmal im Nahkampf beweisen, wenn sie auf ihren Missionen von Außerirdischen angegriffen wurden. Seine Wendigkeit und Stärke nahmen deshalb natürlich auch zu.
Es zogen zehn Jahre ins Land. Seven wurde älter und älter. Er vergaß aber nie, war er verloren hatte. Seine Brüder. Seine Familie. Seine Heimat. Das, was er sehen und erleben musste, brannte sich so tief in seinem Inneren, dass er sein Herz komplett vor allem verschloss. Wirklich. Er dachte, dass er damit jeden täuschen konnte. Und es war auch nicht schwer den Glauben an das Gute zu verlieren. Im Kampf gegen Celestials, gegen Galactus und gegen die letzten, verbliebenen Mutanten war es ein Leichtes jedes Gefühl wegzuschließen.
Doch als er dem Living Tribunal gegenüberstand, war er plötzlich wieder der kleine Severin Sanchez. Ohne Freunde. Ohne Familie. Ohne eine Zukunft. Die Worte, die das Wesen zu ihm sprach, stachen tief in seine Seele und hinterließen brennende Narben. Niemanden würde er jemals sagen, was er gehört hatte. Das war nur für ihn bestimmt. Und wäre nicht Franklin da gewesen, der ihn vom Living Tribunal wegbrachte, hätte Seven die Begegnung sicher nicht überlebt.
Zwei Wochen nach Sevens fünfundzwanzigsten Geburtstag, schien das Leuchten aus Franklin anders zu sein als sonst. Es war grünlich und waberte um ihn herum. In dem Bruchteil einer Sekunde ergriff er Sevens Arm und ließ ihn nicht los. Ein Strudel erfasste sie beide, welcher erst ganz hell und dann ganz dunkel wurde. Das nächste, was Seven sehen konnte, war der Flur der Fantastic Four Bastion... und Franklin Richards, der plötzlich eine Ecke größer war als er.

SEVEN
Sofort schoss Seven mit der Frage hervor, was hier passiert sei... als er schon seine veränderte Stimme und das amüsierte Lächeln von Franklin sah. Innerhalb eines Bruchteils einer Sekunde stand Seven vor einem Spiegel und sah sich selbst an. Er sah so aus, wie als er verschwunden war. Wie war das möglich? Erschüttert fragte er Franklin, ob er das extra gemacht hätte. Erst nach einigen Versuchen nicht laut loszulachen antwortete dieser, dass er sie nur zurückgebracht hätte... zurück ins Jahr 2018. Was definitiv nicht das Jahr war, wo Seven verschwunden war. Er machte Franklin aufgebracht auf seinen Fehler aufmerksam und verlangte zurückgebracht zu werden. Doch Franklin konnte ihm klar machen, dass er selbst da noch nicht existiert hat und deswegen keinen Anhaltspunkt hätte.
Seven war also zurück. Nur durch das fehlerhafte Zeit-und-Raum-Kontinuum in dem Körper eines Fünfzehnjährigen, obwohl er doch schon fünfundzwanzig war. Sein erster Sprung führte ihn zum House of the Rising Cloud. Doch das gab es nicht mehr. Stattdessen war da nun ein House of Doves, welches junge obdachlose Mädchen beherbergte. Keine Spur von seinen Brüdern. Keine Spur von der Fusselrolle oder Valérie.
Niedergeschlagen ging Seven zurück zu Franklin, der ihm von den neuesten Entwicklungen erzählte, die während deren Abwesenheit geschehen waren. Irgendein komisches Abkommen, in welchem sich Seven sicher nicht registrieren würde. Dann ein Alienangriff (lame, nur einer?) und dann noch eine Hinrichtung eines unschuldigen Mutanten. Sie mussten sich nur in die Augen sehen, um zu wissen, was der andere dachte. Seven wollte es zwar partout nicht zugeben, aber er war heilfroh, dass der Name des Mutanten 'Jeremy Black' war. Wäre es Miguel Santiago oder Cho Sagong gewesen... er wüsste nicht, was er getan hätte. Nun aber gab es eine Chance, dass er sie wiederfinden konnte.
Und genau das wollte er tun.

hier endet es, denn die restlichen Zahlen sind uncool
Beziehungen
Familie
Wenn du mir nur noch einen Alptraum zeigst, werde ich zu deinem.
Unsere Gespräche habe ich sehr vermisst. Dich selbst eher weniger.
du hättest der eine sein können, aber das schicksal war gegen uns
Liebe
Du bist hier bei mir und lässt meine Seele strahlen. Du warst es immer gewesen. Ich liebe dich.
Freunde
durch dich wurde aus einer zwei eine vier
Bekannte
Du bist das, was von mir übrig bleiben wird.
Ungemocht
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Vergangenes
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