WHATEVER IT TAKES - Profil von Brianna Campbell


Brianna Maude Campbell
by Kati
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residents: 07.12.2020
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Face
Alicia Vikander
last visit Vor 11 Stunden

#leidenschaftlich #willensstark #schlagfertig #loyal #hilfsbereit #ehrgeizig #zuverlässig #charismatisch #tough #clever #warmherzig

#sarkastisch #misstrauisch #verschlossen #stur #melancholisch #impulsiv #zerstreut #chaotisch #selbstzerstörerisch #abergläubisch #direkt
Age
136 Jahre alt
Birthday
09. August 1882
DNA
Druidin/Mensch .
Relationship Status
Single
Attitude
Gut
Abode
Brooklyn, New York
Birthplace
Helensburgh, Schottland
Team
Ohne Gruppe
Family

Cailin Campbell | Mutter | † 1900

James John Campbell | Vater | † 1901

Alec James Campbell | Bruder | † 1916

Evan James Campbell | Bruder | † 1918

Henry Thomas Acton | Ehemann | † 1944
Skills
Druidenmagie: Ihre Magie liegt im alten Druiden- und Keltentum begründet und hat seine Wurzeln tief in der Natur, deshalb hat Brianna eine besonders starke Verbindung zu ihrer Umwelt, ihren Mitmenschen und den Elementen. Es ist ihr unter anderem möglich, die Elemente zu beeinflussen und zu manipulieren. Darin liegt auch er der Ursprung ihres jugendlichen Aussehens und hohen Alters. Auch Teil ihrer Magie ist neben der Beeinflussung von Elementen das Wissen um keltische Rituale und Bräuche.

Langlebigkeit/ Regenerierung: Da ihre magischen Fähigkeiten ihren Ursprung in den Elementen und der Natur haben, beeinflusst dies auch Briannas Körper und Organismus. Ebenso wie sich die Umwelt zu einem gewissen Grad regeneriert, tut es auch Briannas Körper und ihre Zellen, weshalb sie wesentlich langsamer altert als andere Menschen und mit 136 Jahren immer noch wie ca. 28 aussieht. Die Regeneration ihrer Zellen hat auch den Vorteil, dass sie eine wesentlich bessere Selbstheilung besitzt, nichtsdestotrotz ist Brianna ebenso anfällig für Krankheiten und Verletzungen wie Menschen, kann sich verletzen und behält sogar Narben zurück.

Elementarmagie: Da ihre Magie tief in der Natur und den Elementen bzw. der Welt an und für sich verankert ist, besitzt die Schottin die Fähigkeiten, die vier Elemente Wasser, Luft, Erde und Feuer nach ihrem Willen zu beeinflussen und zu manipulieren. Sie beherrscht aber nicht alle Elemente gleich gut, geschweige denn perfekt. Vor allem die Begabung für das Element Erde ist extrem ausgeprägt bei Brianna, was es ihr ermöglicht Gestein aber eben auch Erde, Sand, Staub oder Pflanzen in ihrer näheren Umgebung zu manipulieren. Dadurch kann sie beispielsweise Pflanzen, Holz, Wurzeln oder Reben beinahe aus dem nichts wachsen oder verkümmern lassen, heraufbeschwören und als Waffe oder zu ihrer Verteidigung einsetzen. Ebenso kann sie Gestein oder den Erdboden um sich herum manipulieren und bewegen und beispielsweise Beben verursachen oder zum Angriff nutzen. Nicht annähernd so gut wie das Element Erde, aber ebenfalls ganz anständig beherrscht Bree das Element Luft. Dies ermöglicht es ihr, die Luft um sich herum zu beeinflussen und zu manipulieren. Dadurch kann sie beispielsweise die Luft um Dinge bzw. Gegenstände herum beeinflussen und schweben lassen bzw. bewegen oder von sich stoßen. Theoretisch ist dies auch mit Menschen möglich, erfordert aber wesentlich mehr Kontrolle und Konzentration. Sie kann die Luft um sich herum auch so beeinflussen, dass sie leichte Stürme und Wind erzeugen kann. Nach gut einem Jahrhundert beherrscht sie das Element Erde ausgezeichnet und auch das Element Luft ganz gut, Wasser und Feuer sind jedoch zwei gänzlich andere Themen. Brianna fehlt einfach die Affinität und Verbindung zu den beiden Elementen, weshalb es ihr auch nicht möglich ist, die beiden Elemente zu nutzen. An diesen Beispielen lässt sich erahnen, wie ihre Magie in etwa wirken kann. Sie kann die Elemente damit sowohl defensiv als auch offensiv nutzen.

Keltische Rituale & Bräuche: Die Druidenmagie besteht zwar hauptsächlich aus Natur- und Elementarmagie, ein wichtiger Teil sind jedoch auch Rituale und Bräuche, welche so etwas wie Zauber sind, welche ein Druide nutzen kann. Rituale ermöglichen es Brianna vor allem Schutzschilde zu errichten, aber auch so lächerliche Dinge wie einfache Vorhersagen aus Teeblättern und Kartenlegen zu machen.

Heilung: Durch ihre eigenen regenerativen Fähigkeiten hat Brianna eine verbesserte Selbstheilung.

Verbundenheit zu Umwelt/ Mitmenschen: Durch ihre enge Verbindung zur Natur ist Bree sehr aufmerksam und sensibel ihrer Umwelt gegenüber, wodurch sie beispielsweise vorhersagen kann, wie das Wetter aussehen wird. Bree nimmt jedoch auch Schwingungen um sich herum anders wahr.

Menschliche Fähigkeiten: Abgesehen von ihren magischen Fähigkeiten hat Brianna auch Fähigkeiten, die sie sich wie jeder andere Mensch auch erarbeitet und erlernt hat. Sie ist beispielsweise eine ausgebildete und extrem kompetente Unfallchirurgin und hat neben ihrem Doktor in Medizin noch einen weiteren Doktortitel in Biologie, sowie einen Bachelor in Biochemie. Wenn man lange lebt, hat man nicht nur genug Zeit zu studieren, sondern auch Sprachen zu lernen. Brianna beherrscht neben Englisch noch 3 andere Sprachen. Außerdem weiß sie sich selbst körperlich zu verteidigen und kann ganz gut mit einer Waffe umgehen, sollte es die Situation erfordern.
Trait
Brianna hat zwei ziemlich alte Narben, die aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg von Schusswunden stammen, eine davon direkt unter dem linken Schlüsselbein, welche besonders auffällt, wenn sie Tops oder T-Shirts bzw. Oberteile mit tieferem Ausschnitt trägt. Die andere Narbe versteckt sich über dem rechten Becken. Beide sind aufgrund schlechter Erstversorgung sehr schlecht verheilt. Sie hat außerdem auf der Innenseite ihres linken Unterarmes knapp unter dem Ellbogen zwei Tattoos in römischen Ziffern und auf der Rückseite ihres linken Oberarmes ein Tattoo mit Koordinaten. Brianna trägt außerdem zwei Ketten. An der einen Kette hängt der Ehering ihres verstorbenen Ehemannes. Die zweite Kette stammt aus dem Vietnamkrieg und ist ihre alte Erkennungsmarke. Den meisten Menschen, denen ihre Erkennungsmarke auffällt, erzählt sie, sie stammt von ihrer Großmutter.
Secrets
Weakness

Ängste: Brianna wird vor allem von Albträumen und Schlafmangel geplagt, welche größtenteils aus ihrer Zeit als Feldschwester während des Ersten und Zweiten Weltkriegs stammen. Vor allem enorme Stille und Nichtstun machen ihr Angst, da sie unweigerlich zu Erinnerungen führen, die Brianna lieber vergessen würde, daher meidet sie extreme Stille und lebt so richtig im Chaos und unter Druck auf.

Geheimnisse: Bree redet manchmal, während sie im dunklen sitzt mit dem Bild ihres verstorbenen Ehemannes und erzählt ihm von ihrem Leben. Vor allem wenn sie sehr melancholisch ist.
Briannas magische Fähigkeiten sind weniger von ihrer körperlichen Verfassung und umso mehr von ihrer eigenen emotionalen Verfassung abhängig. Ist sie beispielsweise besonders aufgewühlt oder wütend, so können ihre Fähigkeiten auch mal verrückt spielen, ausschlagen und sind schwerer zu kontrollieren, ist sie mental erschöpft, fällt es ihr auch schwerer, besonders aufwendige Magie zu wirken. Deshalb ist mentale und emotionale Ausgeglichenheit von enormer Wichtigkeit. Abgesehen davon sind ihre Hände beim Wirken von Magie ein zentraler Faktor, sollte sie also beispielsweise bewegungsunfähig gemacht werden, raubt ihr dies die Möglichkeit, Magie zu wirken.
Handicap
Wusstest du ...

» Brianna, seit sie ein junges Mädchen ist, Klavier spielt und es eine beruhigende Wirkung auf sie hat?
» sie von ihren Brüdern immer Bree genannt wurde und den Spitznamen beibehalten hat?
» sie in ihrer Freizeit an Autos herumschraubt?
» sie den Ehering ihres verstorbenen Ehemannes nach über 70 Jahren immer noch an einer Kette um den Hals trägt?
» Brianna nicht an Gott glaubt?
» sie in gleich zwei Weltkriegen als Feldschwester an der Front gedient hat?
» sie mehr als vier Tassen Kaffee täglich trinkt?
» Brianna unter extremen Albträumen leidet?
» sie beinahe jede Nacht zur selben Zeit wach wird und auf ihrer Küchentheke im dunklen Cocoa Puffs aus der Packung isst?
» Bree unglaublich zynisch und sarkastisch ist?
» sie unter dem linken Schlüsselbein und am rechten Becken Narben hat, welche von Schusswunden aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg stammen?
» Bree jeden Abend ein Glas Whiskey trinkt, bevor sie schlafen geht?
» sie am liebsten bei Regen ohne Regenschirm spazieren geht?
» die Schottin gerne ältere Musik hört?
» sie einen Haufen Ringe an beiden Fingern trägt?
» Brianna immer zwei unterschiedliche Ohrringe trägt?
» sie unglaublich loyal ist und fest hinter ihren Prinzipien steht?
» Brianna eine Brille zum Lesen trägt?
» die Schottin ein ganz gutes Händchen beim Fälschen von Dokumenten besitzt?
» Bree drei Tattoos hat?
» sie noch ihre Erkennungsmarke aus dem Vietnamkrieg trägt?
» sie in Vietnam den Rang eines First lieutenant innehatte?
History

Man sieht es der zierlichen Schottin mit den unergründlichen dunklen Augen nicht an und würde es gewiss anhand ihres Aussehens nie erraten, aber sie wurde bereits am 09. August 1882 in den schottischen Highlands geboren und ist damit schlappe 136 Jahre alt. Bree wurde als einzige Tochter von Cailin und James Campbell und jüngstes von drei Kindern geboren, zwei davon Jungen, ihre älteren Brüder Alec und Evan, welche sie abgöttisch liebte. Ihre Familie war gut situiert, weshalb sie eine recht sorgenlose Kindheit und gute Ausbildung als Mädchen genoss. Obwohl ihr Vater mit Alec und Evan zwei Söhne hatte, war Bree sein ganzer Stolz und genoss immer seine besondere Aufmerksamkeit. Zu ihrer Mutter Cailin hingegen hatten die drei Geschwister ein eher schwieriges Verhältnis, da sie eine sehr strenge und eher kühle Mutterfigur war.

Das Bree anders war als die meisten Kinder in ihrem Alter, war ihren Eltern relativ früh klar, immerhin reichten die Wurzeln der Familie ihres Vaters weit bis zu den Druiden zurück und wurden lange immer wieder sporadisch über Generationen hin weitervererbt. Im Gegensatz zu ihren Brüdern war sie aber sehr begabt, was ihre magischen Fähigkeiten anging, und wurde, seit sie 8 war, von ihrer Großmutter, bis sie 16 war, unterrichtet. Nachdem ihre Eltern beiden kurz nacheinander an Tuberkulose verstorben waren, hielt die Geschwister nichts mehr in Helensburgh, weshalb sie nach Glasgow in Schottland zogen, wo Bree eine Stelle als Gouvernante annahm, während ihre beiden Brüder studierten. Nachdem die beiden Jungen, für die sie gesorgt hatte, alt genug waren und von ihrer Familie 1909 auf ein Internat geschickt wurden, waren ihre Dienste nicht mehr benötigt, weshalb Bree dringend auf der Suche nach einer neuen Anstellung war. Da das Jahreseinkommen einer Krankenschwester wesentlich höher war als das einer Gouvernante, besuchte sie die Schwesternschule für knapp ein Jahr und arbeitete schließlich seit 1910 schließlich als ausgebildete Krankenschwester. Als sich ihre Brüder aber bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges 1914 freiwillig meldeten, war Brianna fest entschlossen, ihre beiden Brüder nicht allein in den Krieg ziehen zu lassen und meldete sich ebenfalls freiwillig. Sie war unter anderem als Feldschwester in Frankreich und Belgien, bei der Belagerung der Antwerpen, der Schlacht an der Somme und um Verdun stationiert. Der Tod ihres ersten Bruders Alec 1916 stachelte sie umso mehr an zu helfen. Der Tod ihres zweiten Bruders Evan, kurz vor Kriegsende riss ihr aber völlig den Boden unter den Füßen weg.

Nach dem Ende des Krieges 1918 war sie schließlich desillusioniert, plötzlich auf sich selbst gestellt, allein und hatte nichts mehr, was sie an ihr altes Leben erinnerte. Schottland war eine schmerzhafte Erinnerung an bessere, glücklichere Zeiten, vor allem eine Zeit, in der ihre Familie ihre Brüder noch gelebt hatten. Nichts in der Welt hätte Bree dazu bewegen können, zurück nach Schottland zu gehen, abgesehen gab es niemanden, der dort auf sie warte oder etwas, das sie an ihre Heimat band. Stattdessen entschied sie sich vor ihren Erinnerungen davonzulaufen, weshalb sie ihre wenigen Habseligkeiten packte und sich in Großbritannien, um genau zu sein, in London niederließ. Die Stadt war groß, voll von Leben und Möglichkeiten, zumindest in ihrer Vorstellung. Ein Neuanfang sozusagen. Schnell sollte sich jedoch herausstellen, dass es trotz ihrer guten Qualifikationen und Ausbildung schwieriger war als gedacht eine Anstellung zu finden und ihre Ersparnisse würden nicht ewig reichen. Vor allem war Brianna auf der Suche nach einer Arbeit, in der sie unterging, die vor Ruhe und Langeweile nur so strotze. Als sie dann in der Zeitung die Ausschreibung zur Stelle einer Bibliothekarin mit einem halbwegs angemessenen Lohn fand, schien die Sache klar. Die Schottin sollte recht behalten, denn die Stelle als Bibliothekarin gab ihr genau das, worauf sie gehofft hatte, Ruhe und Klarheit. Es war sozusagen Schicksal, als sie 1925 schließlich ihren späteren Ehemann Henry Acton im Kino kennenlernte, wobei es eher ein Wiedersehen war statt ein Kennenlernen. Es stellte sich heraus, dass Brianna eben den Mann, welcher ihr wieder beibringen sollte, wie man glücklich war und lebte, in Frankreich wieder zusammengeflickt hatte. Bereits 1927 heiratete die Schottin den wohlhabenden Fabrikbesitzer. Trotz des großen Kinderwunsches der zwei sollten die beiden nie gemeinsame Kinder haben, Bree erlitt jedoch einige Fehlgeburten über die Jahre hinweg, was schwierig war, die Liebe der beiden jedoch umso mehr stärkte.

Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges 1939 wurde ihr Mann unweigerlich eingezogen. Henry jedoch sah es als eher als seine Pflicht an, das zu verteidigen und für das zu kämpfen, was er für richtig hielt. Für ihn war es selbstverständlich, seinem Land zu dienen. Obwohl Henry darauf gehofft hatte, das Brianna in England und damit in Sicherheit bleiben würde, sah Bree keinen Sinn darin, in sicherer Entfernung daheimzusitzen, während in der Welt draußen ein Krieg tobte, in dem sie helfen konnte. Entgegen den Wünschen ihres Ehemannes also meldete die mutige Schottin sich ein zweites Mal freiwillig. In den folgenden Jahren war sie in halb Europa und Dutzenden Feldlazaretten, unter anderem in Belgien, Frankreich, Italien und Deutschland als Feldschwester stationiert. Trotz des Krieges hatten Bree und Henry bis Mitte 1944 regelmäßigen Briefverkehr. Er wurde jedoch im Kampf als vermisst gemeldet. Nach Ende des Krieges wurde er für tot erklärt, nachdem Brianna von einem seiner Kameraden einen Brief erhielt, in dem er vom Tod Henry berichtete. Brianna verkaufte seinen sämtlichen Besitz und wanderte 1946 in die Staaten aus in der Hoffnung, ein neues Leben zu beginnen. Außerdem ersparte es ihr die Erklärung, warum sie nicht wirklich alterte.

Dieses Mal fand die Schottin sich jedoch in einer gänzlich anderen Lage wieder als nach dem Tod ihrer Brüder 1918. Nach dem Verkauf der Fabrik ihres Mannes und sämtlicher Besitztümer in England war sie eine reiche Frau. Dieses Mal war sie weder auf eine Anstellung noch auf Geld angewiesen. Brianna hatte alles, was sie brauchte, außer einen Sinn zu leben, eine Aufgabe, einen Grund weiterzumachen. Der Gedanke, sich selbst das Leben zu nehmen, war ihr gekommen, es wäre ein einfacher Ausweg gewesen, aber alles, was sie darin sah, war Feigheit. Sie hatte alle verloren, die sie geliebt hatte, jede Faser ihres Körpers sehnte sich danach bei ihnen zu sein, und doch hielt sie der Gedanke, dass Henry es feige finden würde, davon ab. Stattdessen ließ sie sich 1947 in Richmond nieder, suchte sich zur Beschäftigung einen Job als Lehrerin an einer High School und lebte ein eher ruhiges und bescheidenes Leben. Bereits 1950 wurde sie außerdem amerikanische Staatsbürgerin. Nach einigen Jahren fiel ihren Nachbarn und Freunden jedoch auf das die Schottin abgesehen von ihrem Akzent und ihrer ungewöhnlichen Lebensgeschichte irgendwie anders war. Während ihre Schüler, Kinder in der Nachbarschaft, Nachbarn und Freunde älter wurden, schien Bree unverändert, als ob Zeit keine Rolle spielen würde, keine grauen Haare und keine Falten. Nachdem das Getuschel um sie herum schließlich immer lauter wurde, entschied sie sich, dass es an der Zeit war weiterzuziehen. Brianna wurde klar, dass sie nie zu lange an einem Ort verweilen konnte, da es sie selbst in Gefahr brachte aufzufallen. Um also unangenehme Fragen zu vermeiden und um nicht aufzufallen, war es sicherer für sie regelmäßig umzuziehen und immer brav ihre Dokumente zu fälschen. Daraufhin entwickelte sie eine konstante Routine. Sie verkaufte alles, brach alle Brücken ab, zog etwa alle zehn Jahre in eine neue Stadt, oft sogar einen anderen Staat, nahm einen neuen Namen an und erfand sich sozusagen neu.

Obwohl sie das Unterrichten liebte und die Kinder eine willkommene Ablenkung für sie waren, zog es sie doch wieder zurück zur Medizin, weshalb sie, nachdem sie schließlich 1957 Richmond verlassen hatte, nach Pennsylvania zog und dort die vierjährige Schwesternschule besuchte. Brees eigentliche Intention war es gewesen, danach als Krankenschwester arbeiten zu können, da weibliche Ärzte zu jener Zeit nur wenig akzeptiert waren. 1963, gerade einmal zwei Jahre nach Abschluss der Schwesternschule, wurde sie jedoch wie so viele andere Krankenschwestern zu jener Zeit von der Army rekrutiert. Der Vietnamkrieg lief auf Hochtouren und Krankenschwestern wurden dringend benötigt, weshalb sie sich dem Army Nurse Corps anschloss. 1914 und 1939 hatte Bree mit ihren Brüdern und ihrem Mann ihre ganz eigenen Gründe gehabt, sich als Feldschwester freiwillig zu melden, dieses Mal jedoch trieb sie ein gewisser Patriotismus, immerhin waren die Staaten ihr Zuhause geworden, und dann war da das Bewusstsein den Männern, die sich da opferten, die Hilfe geben zu können, die sie dringend benötigten. Es gab ihr die Aufgabe, die sie so lange vermisst hatte und ein Ziel, das sie verfolgen konnte. Bereits 1964 brach sie schließlich zum Basistraining auf und wurde 1965 nach Vietnam versetzt. Dort war Briana schließlich von 1965 bis 1971 stationiert. Nach ihrer Rückkehr in die Staaten 1971, lebte und arbeitete sie einige Jahre in Washington als Krankenschwester, stets darauf bedacht, nicht aufzufallen. In ihrer freien Zeit arbeitete sie außerdem auf freiwilliger Basis eng mit Veteranen zusammen.

Als es Anfang der 80er-Jahre schließlich wieder an der Zeit war, sich eine neue, falsche Identität zuzulegen und umzuziehen, war Bree dessen einfach müde und entschied sich stattdessen etwas mehr von der Welt zu sehen. Sie hatte in den letzten 20 Jahren ein einfaches Leben gelebt, war nicht aufgefallen, hatte in noch einem Krieg gedient und abgesehen von den Kosten für die Schwesternschule keine größeren Ausgaben gehabt. Schließlich konnte sie es sich locker leisten und hatte es ihrer Meinung nach verdient, statt ihr Geld also auf der Bank ein ruhiges Leben führen zu lassen, wollte sie auch etwas davon ausgeben. Nachdem sie seit über 30 Jahren nicht mehr die Staaten verlassen hatte, verbrachte sie also die nächsten zwei Jahre vor allem in Europa damit, Hauptstädte, Museen und Cafés zu besuchen, spät aufzustehen, ihre Fremdsprachenkenntnisse aufzufrischen und vor allem damit ein Haufen guten Weines zu trinken und lecker zu essen, ihr Körper hatte Armeefraß einfach satt. Irgendwann war sie jedoch auch davon gelangweilt und vermisste die Staaten, die seit Jahrzehnten ihre Heimat waren.

Als Brianna schließlich nach ihrer Auszeit 1983 in die Staaten zurückkehrte, war sie extrem unentschlossen, was sie machen sollte. Obwohl die Arbeit als Krankenschwester extrem erfüllend war, sehnte sie sich irgendwie nach mehr, etwas Neuem, Ungewohntem. Der Gedanke zu studieren war unglaublich verlockend, weshalb sie sich 1983 an Universität von Michigan einschrieb und dort Biologie studierte. Obwohl die Erfahrung eine völlig Neue für sie war und das Studium wesentlich mehr erforderte, als sie erwartet hatte, genoss sie es, unglaublich etwas Neues zu lernen. 1993 schloss sie ihr Biologiestudium sogar mit dem Doktortitel in Molekular- und Zellbiologie ab. Danach beschloss sie ihren Doktortitel und ihr Studium auch zu nutzen und nahm eine Stelle als Professorin in North Carolina an der Duke Universität an, wo sie von 1994 bis 1998 unterrichtete. Obwohl sie das Unterrichten und die Forschung sehr genoss, fehlten ihr nach einigen Jahren doch die Patienten und das erfüllende Gefühl, welches sie beim Behandeln von Patienten empfand. Das brachte sie unter anderem auf die Idee, Medizin zu studieren. Obwohl sie sehr unsicher war, ob sie sich als Ärztin auch gut machen würde, wagte sie den Schritt, zog nach San Francisco und machte dort als Voraussetzung für das Medizinstudium ihren Bachelor in Biochemie und schloss im Anschluss von 2003 bis 2007 das vierjährige Medizinstudium an der Universität von San Francisco ab. Ihre Facharztausbildung machte Brianna daraufhin im Bereich der Allgemeinchirurgie in Baltimore am Johns Hopkins, gefolgt von einer einjährigen Weiterbildung im Bereich der Unfallchirurgie, welche 2013 endete. Gegen Ende 2013 zog sie schließlich aufgrund eines Stellenangebotes nach New York, wo sie seither im NewYork Presbytarian als Unfallchirurgin arbeitet. Zwischenzeitlich war sie in den letzten fünf Jahren auch zwei Mal als Ärztin ohne Grenzen in Afrika und Afghanistan unterwegs.
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