Z
WHATEVER IT TAKES > Profil von Oliver Desmond


Cookie
Dieses Forum verwendet Cookies, um Ihre Login-Informationen zu speichern, wenn Sie registriert sind, und Ihren letzten Besuch, wenn Sie es nicht sind. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf Ihrem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die Sie gelesen haben und wann Sie zum letzten Mal gelesen haben. Bitte bestätigen Sie, ob Sie diese Cookies akzeptieren oder ablehnen.



Oliver Desmond
24 Jahre alt
17.12.1993
Inhumans .
Single
Neutral
New York City
New York City
Character
the story of a survivor
willensstark # kämpferisch # klug # humorvoll # einfallsreich # selbstbewusst # beherrscht # freidenkend # achtsam # taktisch
but even survivors might play games
neidisch # verbissen # sarkastisch # vorlaut # provokant # hinterlistig # unsensibel # bindungsscheu # skrupellos # vorteilsbedacht

Arschloch, Vollidiot. Man könnte fast schon meinen, dies wären die Spitznamen des jungen Mannes. Eindeutig ist festzustellen, dass Oliver einen Ruf weg hat. Ob dieser gut oder schlecht ist, kann jeder für sich selbst beurteilen. Er selbst ist sich stets sicher, die richtigen Wege zu gehen. Ganz so falsch macht er es bisher nicht, das steht fest. Immerhin hat er bisher jeden Angriff eines Feindes überlebt. Wäre ja noch schöner, sich von einem Watchdog umbringen zu lassen oder von der Regierung weggesperrt zu werden, nur weil man Fähigkeiten hat. Dies schafft er jedoch nur, weil er grundsätzlich sehr klug ist und weiß, wie er mit gewissen Situationen umgehen muss. Er verschafft sich einen Überblick und entscheidet dann, was er tut. Auf den Kopf gefallen ist er sicherlich nicht. Mit seiner selbstbewussten und humorvollen Art kann er andere sogar mal zum Lachen bringen. Aus irgendeinem Grund klappt das vor allem bei Kindern ganz gut, selbst wenn er in der Nähe der meisten Kinder irgendwie lieber die Augen verdreht. Mit seiner willensstarken Art hat er sich bisher durchgekämpft und will auch genauso weitermachen. In seinem Leben zählt meistens nur er selbst, auch wenn er anderen mal den Arsch gerettet hat. Immerhin wäre es irgendwie unlustig, sich mit sich selbst unterhalten zu müssen oder?
Zurück zum Arschloch, das darf man nicht außer Acht lassen. Oliver ist vorlaut und sarkastisch und bringt damit so einige auf die Palme. Irgendwie kann er sein Mundwerk nicht halten, konnte er noch nie. Funfact: Bisher hat er sich deswegen nur drei Backpfeifen eingefangen. (Obwohl er deutlich mehr verdient hätte - das sagt er selbst.) Meistens - oder immer - ist er auf seinen eigenen Vorteil aus, hallo, er ist derjenige, der überleben muss. Hin und wieder ist er dafür bereit, Spielchen zu spielen. Hauptsache, man kommt durch. Doch hinter dieser Fassade steckt möglicherweise auch nur jemand, der nicht weiß, wie er mit Gefühlen umgehen soll, jemand, der sich nicht gerne an andere bindet, weil er Angst hat, enttäuscht zu werden. Wie er von seiner Familie enttäuscht wurde. Sicherlich ist er nicht nur rücksichtslos und darauf bedacht, sich selbst den Arsch zu retten, aber genau das zeigt er eben. Ist doch viel einfacher und es bereitet ihm keine Schmerzen, nur den anderen.

Family
blood is thicker than water but it can also go different paths
Christian und Emilia Desmond
Die Demonds sind eine Familie für sich. Zumindest fehlte es Oliver an Nichts, na ja, an nichts Materielles, genau genommen. Sein Vater, seinerseits großartiger und erfolgreicher Immobilienfutzi, brachte schon immer sehr viel Geld nach Hause. Und seine Mutter? Oh, die spielte immer ganz brav das tolle Accessoire an seiner Seite. Das einzige Kind, was ihnen je wichtig war, war sein großer Bruder Shawn, den sie stets vom Klavierunterricht zum Polo scheuchen konnten. Er machte es immer mit. Oliver hingegen war der unliebsame Parasit. Er mochte schon immer die einfachen Dinge und kam durch seine vorlaute Art oftmals in Schwierigkeiten. Oliver hat keinen wirklichen Kontakt mehr zu seinen Eltern und er hält es auch für besser so. Sie haben ihn all die Jahre nur enttäuscht.

we should be brothers but everything we’ve always been are enemies
Shawn Desmond
Der große Bruder, das absolute Wunschkind, dessen Zukunft groß sein würde. Das hatte sein Vater immer gesagt. Auf jeglichen Feiern, war er das Vorzeigekind. Shawn, der mittlerweile ein bekannter Anwalt ist, hat es Oliver nie unbedingt einfach gemacht. Er hat sich oftmals in den Vordergrund gedrängt, als wäre es nichts. Er wusste genau, wie er bei seinen Eltern Punkten konnte. Das Verhältnis zwischen den Brüdern war nie gut und durch Shawn weiß Oliver heute ganz genau, wie es ist, zu verlieren. Und das bei den eigenen Eltern. Oliver ist nicht unbedingt neidisch, dass er so eine tolle Karriere gemacht hat. Er wollte immerhin nie Anwalt werden. Er war eher neidisch, weil er immer die ganze Aufmerksamkeit bekam.

I’ll miss you forver
Hannah Desmond
Seine kleine Schwester Hannah war damals ein richtiger Lichtblick. Die einzige, die Oliver zum Lächeln bringen konnte und die ihn mochte. Tatsächlich verbrachte sie viel lieber Zeit mit ihm, als mit Shawn. Sie war doch immer diejenige gewesen, die Oliver zeigte, dass er ein Teil dieser Familie sein konnte. Alles hätte also doch noch ganz schön kommen können, wenn man bei dem jungen Mädchen nicht Leukämie festgestellt hätte und egal, was für eine Kämpferin sie war, sie verlor den Kampf, als sie gerade mal acht Jahre alt war. Er war selbst erst fünfzehn, als er seinen kleinen Engel noch verlor und selbst heute denkt er noch sehr oft an sie.

Codename
Blood Spot
Team
Ohne Gruppe
Skills
cause it’s always gotta be blood
Hämokinese
Durch den Terreginese-Prozess erlangte Oliver die Fähigkeit der Hämokinese. Dies bedeutet, dass er Blut manipulieren und steuern kann. Er hat durchaus schon festgestellt, dass das ein sehr gefährliches Spiel ist, aber in Zeiten wie diesen spielt man dieses Spiel doch wahnsinnig gerne. Dies kann er bei sich selbst, bei anderen Personen oder zum Beispiel auch Blutkonserven beeinflussen. Er kann Blut erhitzen, es abkühlen, es in eine andere Richtung fließen lassen oder gar ganz stoppen. Man sieht also, dass das wahnsinnig gefährlich werden kann. Für den Gegner, mittlerweile nicht mehr unbedingt für sich selbst, da er über die Jahre trainiert hat, um es gezielt einsetzen zu können. Im Prinzip könnte er anderen damit sogar helfen, wie zum Beispiel Blutungen zu stoppen. Hin und wieder hat er selbst das sogar getan, obwohl er meistens lieber seine eigene Haut rettet. Seine Fähigkeit hat daher nicht nur gefährliche Aspekte, sogar einige ganz schöne und hilfreich. Allerdings sollte man aufpassen, wenn man ihm gegenübersteht, da er im Notfall immer gewillt ist, seine Fähigkeiten einzusetzen, koste es, was es wollte.

we are the warriors who build this town
Nahkampf
Der Dringlichkeit halber war es über die Jahre nicht schlecht, einen Faible für den Nahkampf zu entwickeln. Oliver war schon immer recht gut mit den Fäusten, allerdings konnte er beim Inhuman Widerstand über die Zeit ein paar mehr Techniken erlernen, um Gegner ohne seine Fähigkeiten auf den Boden bringen zu können. Mittlerweile ist er ein recht guter Kämpfer, selbst wenn er in seiner Jugend nie eine richtige Ausbildung genossen hat.

Schusswaffen
Genau wie beim Nahkampf, hat er sich aus Not an Schusswaffen gewöhnt. Er trägt selbst eine Waffe bei sich, die er sich vor einiger Zeit illegal beschafft hat. Eine einfache Pistole, die jedoch immer sehr wirkungsvoll sein kann. Zwar nutzt er sie nicht sehr oft, aber er trifft seine Ziele meistens, zumindest dann, wenn er voll konzentriert ist, aber wer möchte sich denn schon gerne groß ablenken lassen, wenn es um Leben und Tod geht?

being smart will never be a mistake
Intelligenz und technische Fähigkeiten
Oliver ist ziemlich intelligent und obwohl er oftmals vorlaut und übereilt wirkt, weiß er letzten Endes immer, was das richtige für ihn ist. Na gut, er hat eine gute Bildung genossen, keine Frage. Er ist ziemlich gut darin, Beobachter zu spielen, Dinge zu entschlüsseln und Lösungen zu finden. Eins hat er mit seinem Vater sogar gemein: Eine Vorliebe für Technik. Über die Jahre konnte er sich ganz gut reinfuchsen und kann manchmal aus kleinen Dingen etwas Hilfreiches bauen. Er ist längst noch kein Profi oder sieht sich so klug an wie Tony Stark, aber er ist ganz bestimmt nicht auf den Kopf gefallen und kann mit seinen einfallsreichen Ideen einiges bewirken.

Weakness
nobody’s perfect
Zwar hat er über die Zeit gelernt, mit seiner Fähigkeit umzugehen, das heißt jedoch nicht, dass er nicht hin und wieder noch Momente erlebt, in denen er doch etwas unsicher ist. Nur weil er jemanden dabei helfen könnte, eine Blutung zu stoppen, bedeutet das nicht, dass er das bei starken Blutungen auch direkt schafft. Vermutlich kann es situationsbedingt durchaus mal in die Hose gehen. Abgesehen davon, nur weil er seine eigenen Blutungen stillen kann, heißt das natürlich nicht, dass er unsterblich ist. Es braucht nur eine Kugel und er stirbt genauso wie jeder andere Mensch. Nicht alles ist heilbar, das wissen Ärzte, die Schusswunden behandeln genauso gut, wie auch er. Auch wenn seine Fähigkeit viel mit dem menschlichen Körper zu tun hat, ist da kein großer Unterschied. Diese Tatsache ist ihm aber immerhin bewusst. Ist Oliver einmal in Fahrt gekommen, kann man ihn nicht so schnell aufhalten. Denkt er. Natürlich unterliegt auch er jeder Form von Gedankenmanipulation, sollte er jemals auf eine Person treffen, die es kann. Da ist er längst nicht immun gegen und auch sonst kann er sich kaum vor anderen Fähigkeiten groß schützen. Man kann Oliver jedoch auch sehr gut mit elektrischen Impulsen außer Gefecht setzen.

maybe I should kill myself or nah
Benutzt er seine Fähigkeiten zu häufig, kann er selbst relativ schnell das Bewusstsein verlieren und umkippen. Damit hat er schon einmal seine Erfahrungen gemacht. All die Energie, die er verwendet stört seinen eigenen Blutkreislauf. Über die Jahre ist das nicht unbedingt abgeschwächt und er hat das Gefühl, dass er sogar daran sterben könnte, wenn er einmal so richtig in einen Bann gerät und nicht davon ablässt, seine Fähigkeiten einzusetzen. Natürlich ist derjenige, der ihn umbringen kann auch er selbst. Einen anderen würde er das auch ungern tun lassen!

family is a problem
Eine seiner Schwächen ist natürlich auch seine Familie. Nicht, weil er sie liebt und unbedingt beschützen will, sondern eher wegen der Tatsache, dass sie ihn nicht lieben. All die Jahre hat er dies gerade von seinen Eltern erwartet, aber nie bekommen. Er hat also keine wirkliche Ahnung, was es bedeutet, geliebt und umsorgt zu werden, weswegen er sich ungerne auf jemanden einlässt. Die einzige, die er geliebt war, war seine kleine Schwester und er durfte dem kleinen Mädchen dabei zusehen, wie sie sich auf den Tod vorbereiten musste und letzten Endes starb. Davon wissen die wenigsten, er redet natürlich nicht gerne darüber.

Secrets
being afraid is not a sin
Man mag es kaum glauben, doch auch jemand mit diesem frechen Mundwerk hat Angst vor etwas, selbst wenn er es niemals heraushängen lassen würde. Seine größte Angst ist Gewitter. Ja, tatsächlich. Er hat Angst, wenn es gewittert und ist dann auch lieber in seinen eigenen vier Wänden. Mit leichten Donner kann er gerade noch so umgehen, aber wenn es richtig knallt und dazu noch schön aufblitzt, dann schießt ihm das Blut doch mal unangenehm durch den Körper. Er weiß ja, dass im Normalfall nichts passiert, aber irgendwie malt er sich in solchen Situationen immer irgendwas Schlimmes aus. Die Angst hat er schon, seit er klein war.

everyone has secrets though
Es ist nicht so, dass man unbedingt viel aus ihm herauskriegt. Die Tatsache, dass er töten würde, um selbst zu überleben, ist den meisten zwar bewusst. Allerdings weiß sonst niemand davon, dass er mal jemanden getötet hat, der ohnehin schon leiden musste. Ja, er hat quasi Sterbehilfe geleistet, ein alter Freund...(wenn man ihn denn so nennen konnte) war krank und bat ihn, dem Ganzen ein Ende zu setzen, da er wusste, dass Oliver das durchaus tun könnte. Anfangs war er nicht begeistert, ist seinem Wunsch dann allerdings nachgekommen. Vielleicht hätte man ihm noch helfen können, das weiß er bis heute nicht und er wird es auch nie erfahren.

Handi.
Trait
Zweitcharas
Avatar   Avatar   Avatar  
'Cause I swear that I'll make you bleed.
WUSSTEST DU ...
...Oliver total auf Pizza Hawaii steht?
...er schon immer gerne gelesen hat?
...er ein Tattoo an seinem Bein hat, das Unendlichkeitszeichen?
...Oliver den Geruch von Lavendel so gar nicht leiden kann?
...er einen Kater hat, der Roger heißt?
...Oliver sowieso ein Herz für Tiere hat, vermutlich mehr als für Menschen?
...er auf Frauen und Männer steht?
History
“Herzlich Willkommen, Mister Desmond, Sie wissen ja, dass Sie hier sind, um mir ein wenig aus ihrem Leben zu erzählen. Also fangen Sie doch einfach von ganz vorne an.“
„Ja, ich habe mich schon seit Tagen darüber gefreut…wie auch immer. Ich wurde am 17.12.1993 in dieser Stadt geboren. Vermutlich wussten alle damals schon, dass ich irgendwie das Kind des Teufels bin, zumindest haben mich meine Eltern schon in meiner Kindheit so behandelt. Immerhin gab es da meinen großen Bruder, Shawn, das Goldkind, der, der den Worten meines Vater immer folgte. Und dann gab es mich, drei Jahre jünger, aufmüpfiger, vorlaut und mit Interessen, die in unseren Kreisen natürlich so gar nicht angebracht sind. Ich war schon relativ schnell abgeschrieben. Blöd gelaufen, aber so ist das nun einmal. Meistens habe ich mein eigenes Ding gemacht oder mit unserem Kindermädchen gespielt. Die erste, an die ich mich erinnern kann, hieß Ellie und war wirklich immer sehr lieb. Jetzt, wo ich das erzähle, frage ich mich, was sie wohl heute macht. Vermutlich immer noch auf irgendwelche aufmüpfigen Kinder aufpassen und sie zähmen.“

“Also war es in Ihrer Kindheit und Jugend was die Familie anging nicht so leicht, das tut mir sehr leid. Und wie war es mit der Schulzeit?“
„Aus einer privilegierten Familie stammend, besuchte ich natürlich auch nur angemessene Schulen. Ich war nie auf den Kopf gefallen, ganz ehrlich, es ist doch sowieso viel leichter mit einem Gehirn durch die Gegend zu laufen, als ohne, aber da schlug ich mich ganz gut. Freunde hatte ich dort kaum welche, die hatte ich eher unter den normalen Leuten, was mein Vater auch nicht unbedingt gut heißen wollte, aber ich habe mich oftmals aus dem Haus geschlichen. Die Tatsache, dass meine Eltern das jedoch nie bemerkten, ist umso trauriger. Aber so ist es eben. Also ja, meine Schullaufbahn verlief ganz gut. Zwar war ich im Unterricht den Lehrern gegenüber auch hin und wieder sehr vorlaut und machte gerne meine Späße, aber ich kam damit durch. Wie könnte es auch anders sein, bei meiner absolut einnehmenden, charmanten Art?“

“Intelligent scheinen Sie wirklich zu sein, aber kommen wir doch zu einem eher schwierigen Punkt in Ihrem Leben.“
„Ich rede nicht gerne darüber, eigentlich rede ich niemals mit jemandem drüber, weil es mir schwer fällt. Shawn und ich waren nicht die einzigen Kinder, wir hatten noch eine kleine Schwester. Hannah kam auf die Welt, da war ich gerade mal sieben Jahre alt und damals schwor ich mir schon als großer Bruder, auf sie aufzupassen. Mit ihr war auch irgendwie alles ganz anders. Sie war gerne in meiner Nähe und ich habe gerne mit ihr gespielt, ja, sogar mit Puppen. Kann man sich gar nicht vorstellen, was? Sie war mein kleiner Engel, aber leider wurde sie krank. Sie hatte Leukämie und so sehr sie auch gekämpft hat, sie ist gestorben. Der Tag war grausam, der schlimmste bisher und ich denke immer noch wahnsinnig oft an sie. An die Zeit, die wir zusammen erlebt haben, weil es sich zum ersten Mal wie eine Familie anfühlte. Wie etwas Echtes. Ich wünschte, das hätte man mir nicht genommen.“

“Leider lassen sich solche Dinge nicht steuern, das ist wahr. Wie haben Sie denn damals das erste Auftreten der Avengers empfunden?“
„Nun, New York konnte Helden gebrauchen. An einen Alienangriff hätte damals niemand gedacht. Also ja, ich denke, man kann ihnen in gewisser Weise dankbar sein. Ganz ehrlich? Wenn man jetzt sagt, dass sie auch viel zerstört haben…ja, das mag sein, aber wenn sie gar nichts getan hätten, wäre noch viel mehr passiert. Jeder Kampf erfordert Verluste und Zerstörung, dass das in manche Köpfe nicht rein will, kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Ich bin bestimmt kein Avengers-Superfan, eigentlich sind sie mir mehr oder weniger egal, aber sie sind hilfreich und definitiv aufopfernder als ich. Daher kann jeder, aber auch jeder froh darüber sein, dass ich nicht in dieser Gruppe von Helden stecke. Dann würden die Menschen vermutlich noch unzufriedener sein, auch wenn ich sicherlich ziemlich gut darin wäre, ein paar Bösewichte zu verkloppen.“

“Möchten Sie mir erzählen, wie Sie zu ihren besonderen Fähigkeiten kamen? Und wie sich Ihr Leben dadurch veränderte?“
„Von der Inhuman-Flut haben Sie ja sicherlich mitbekommen. Ich war einer von denjenigen, die durch den Konsum von Thunfisch in der Dose in einen komischen Kokon gehüllt wurden und danach mit sonderbaren Kräften rauskamen. Damals hatte ich davon natürlich noch keine Ahnung, wie auch? Das war alles eher beängstigend. Das erste mal, als ich das merkte, war, als ich mir selbst eine Verletzung zuzog, die blutete, nicht gerade wenig, aber eben auch nicht lange. Ich versuchte es darauf nochmals, einfach, weil ich es für merkwürdig hielt und es funktionierte nochmals. Der Blutegel war geboren oder so was. Natürlich war das mit den Fähigkeiten wahnsinnig cool, wenn auch anfangs echt holprig. Aber über die Zeit lernt man, damit umzugehen und es gezielt einzusetzen. Als ich mich schließlich dem Inhuman Widerstand anschloss, lernte ich sogar einige Techniken im Nahkampf und auch den Umgang mit Schusswaffen. Ganz ehrlich. In diesen Zeiten ist es nicht verkehrt, sich gut verteidigen zu können, vor allem jetzt, wo alles noch einmal komplett andere Ausmaße nimmt. Behalten Sie es für sich, aber es war nicht immer einfach, kein Meister fällt vom Himmel, aber ein…na ja, ein Bekannter von mir bat mich, seinem Leiden ein Ende zu setzen, da er von meinen Fähigkeiten wusste. Er war sehr krank, ihm ging es nicht gut und es war bestimmt keine leichte Entscheidung, aber eine, die ich dann nun einmal getroffen habe. Seitdem sind meine Hemmungen vielleicht sogar ein wenig gesunken. Verrückt oder?“

“Sie wollen damit sagen, dass es Ihnen leicht fällt, zu töten?“
„Ich will nur einmal klären, dass es nicht so ist, dass ich jeden töte, der mir in die Quere kommt, aber ja, ich würde töten, um zu überleben und mich für andere opfern? Jetzt mal im Ernst, bislang gibt es da niemanden in meinem Leben, für den ich mich opfern würde…“

“Bislang…?“
“Na ja, man weiß doch schließlich nie, ob mal jemand auftaucht, der einem etwas bedeuten könnte. Auch ich kann das nicht unbedingt wissen. Es gab mal jemanden, bei dem ich es glaubte, aber...das kann anscheinend verfliegen."

Sie hatten einen schwierigen Punkt in Ihrem Leben, kurz nach dem Sie herausfanden, dass Sie Fähigkeiten haben, richtig?“
“Nun…ich war bei einem sogenannten Freund zu Besuch. So viel will ich gar nicht drüber reden, aber ich hatte einen Ausbruch, eine Mischung eines Gefühlsausbruch und meiner Fähigkeiten. Mein Kumpel war davon so erschrocken, dass ich kurz darauf ins St. Marcus kam. Meine Vergangenheit und mein Verhalten bedeuteten für sie, ich hätte eine narzisstische Persönlichkeitsstörung. Nicht so sehr ausgeprägt, aber Grund genug, um mich festzuhalten. Der Grund war doch letzen Endes eher der, weil ich ein Inhuman war. Überraschung. Ich war nicht der einzige dort und irgendwann planten wir einen gemeinsamen Ausbruch. Ganz ehrlich? Ich hätte nicht gedacht, dass wir es mit diesem Haufen hinbekommen würden, aber wir haben es geschafft. Meine Zeit im St. Marcus war also nicht lang und auch nicht bedeutend. Die Typen werden mich nie wieder sehen! Und wenn doch, dann haben sie ein Problem und nicht ich."

“Das stimmt. Also halten sie das Abkommen für Schwachsinn?
„Es ist Schwachsinn, totaler Schwachsinn, wenn man es genau nimmt. Sie sagen, es ginge um die Sicherheit, aber es geht sicherlich nicht darum. Watchdogs, die unschuldige Leute angreifen, nur weil sie vielleicht Fähigkeiten haben, ist sicherlich keine Maßnahme zur Instandhaltung der Sicherheit. Also werde ich kämpfen, ich werde gegen jeder dieser Watchdogs kämpfen, wenn ich muss. Das musste ich sogar schon. Sollen sie kommen, sie werden spüren, dass das ein Fehler ist. Irgendwann werden alle hoffentlich sehen, dass die Situation so nicht lösbar ist. Abgesehen davon gibt es anscheinend noch ganz andere Probleme, wenn man an den erneuten Angriff auf New York denkt. Das war eine Sache, die von oben kommt, wie es aussieht und das betrifft uns alle. Klugerweise bin ich jemand, der es erkennt, während es viele nicht tun, aber das wird dann ihr Problem sein.“

“Was machen Sie, wenn Sie nicht gerade an diese Sache denken?“
„Sie wollen also noch ein paar Fakten aus meinem ganz normalen Leben, hmm? Na gut. Nachdem ich die Schule beendete, sagte ich mich von meiner Familie los. Nun…nicht so ganz, wenn man es will, da es mein Großvater väterlicherseits, obwohl ich ihn nicht kannte, da er kurz vor meiner Geburt verstarb, ganz gut mit mir meinte. Sein Erbe ging an mich und somit konnte ich mich danach gut um mich selbst kümmern. Ich studierte Wirtschaftswissenschaft und fing danach an, in der Marketingabteilung eines Technikunternehmens zu arbeiten. Ich bin gut in meinem Job, halte mich aber auch da sehr bedeckt. Die meisten dort wissen nichts von meinen Fähigkeiten und ich hoffe, dass das so bleibt. Immerhin habe ich es nicht vorgesehen, meinen Job wieder aufzugeben. Oh und Zuhause habe ich einen ziemlich komischen Kater namens Roger sitzen, mindestens so komisch wie ich, daher passen wir wohl so super zusammen. An was es mir fehlt? An nichts. Würde ich sagen. Was ich denke, ist aber eine ganz andere Sache.“

“Ich danke Ihnen für Ihre Ehrlichkeit und Offenheit.“
„Gott sei Dank haben Sie eine Verschwiegenheitsklausel, sonst hätte ich Ihnen vermutlich gar nichts erzählt. Einen blöden Witz vielleicht.“

Beziehungen
Familie
we are like fire and water but she's one of the few I can trust
Liebe
Keine Einträge vorhanden!
Freunde
Yeah...maybe I have a slight sympathy for you
Bekannte
Keine Einträge vorhanden!
Ungemocht
Keine Einträge vorhanden!
Vergangenes
I guess you were the only person I really cared about...like...deeply